Der Jesus-Deal (Das Jesus-Video 2) : Das Jesus-Video

  • von Andreas Eschbach
  • Sprecher: Matthias Koeberlin
  • Serie: Das Jesus-Video
  • 23 Std. 43 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Wer hat das originale Jesus-Video gestohlen? Stephen Foxx war immer überzeugt, dass es Agenten des Vatikans gewesen sein müssen und dass der Überfall ein letzter Versuch war, damit ein unliebsames Dokument aus der Welt zu schaffen.

Es ist schon fast zu spät, als er die Wahrheit erfährt: Tatsächlich steckt eine Gruppierung dahinter, von deren Existenz Stephen zwar weiß, von deren wahrer Macht er aber bis dahin nichts geahnt hat. Die Videokassette spielt eine wesentliche Rolle in einem alten Plan von unglaublichen Dimensionen - einem Plan, der nichts weniger zum Ziel hat als das Ende der Welt, wie wir sie kennen.

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Beschreibung von Audible

Die Jagd nach dem Jesus-Video ist noch lange nicht zu Ende ..."Der Jesus-Deal (Das Jesus-Video 2)" von Bestseller-Autor Andreas Eschbach beginnt genau da, wo sein erster Thriller um die geheimnisvollen Filmaufnahmen vom Messias endet: mit dem Diebstahl des originalen Jesus-Videos. In der von Matthias Koeberlin meisterhaft gelesenen Fortsetzung geht es um Stephen Foxx' Suche nach den Dieben. Seine erste Vermutung, dass der Vatikan das unbequeme Material ein für allemal verschwinden lassen wollte, bestätigt sich nicht. Stattdessen kommt er einer Verschwörung auf die Spur, die nicht weniger will, als die gesamte Welt für immer zu verändern.
Wer den ersten Teil des Erfolgsromans von Andreas Eschbach mochte, wird von "Der Jesus-Deal (Das Jesus-Video 2)" begeistert sein. Hierfür sorgt nicht zuletzt die stimmliche Wandlungsfähigkeit des Sprechers Matthias Koeberlin, die dieses spannende Hörbuch zu einem Hochgenuss für Thrillerfans macht.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Glaube, Liebe, Tod -

das sind die drei Kernthemen, die ich in „Der Jesus-Deal“ ausmachen konnte. Gar nicht so einfach, eine Struktur in diesem sehr komplexen Roman zu erkennen! Es gibt mehrere Handlungsstränge, die sich überschneiden und verknüpfen, dann wieder auseinandergehen, um sich abschließend wieder ganz neu zu anzuordnen.

Wie man an den sehr gegensätzlich ausfallenden Rezensionen erkennen kann, spaltet „Der Jesus-Deal“ offenbar die Geister. Allerdings werden etliche, völlig falsche Informationen gegeben, weil die Intention des Romans gar nicht verstanden wurde. Das stiftet Verwirrung und ist sehr schade, denn das hat der Roman nicht verdient.

Fakt ist, um es vorwegzusagen, dass die ungekürzte Version von „Der Jesus-Deal“ für ausschließliche Thriller- oder Science-Fiction-Fans, die sich beim Autofahren nur mal schnell eine flotte Zeitreise-Geschichte anhören wollen, eher nicht geeignet ist. Für alle Hörer, die andere Bücher von Andreas Eschbach mögen, sich aber einfach nur spannende Unterhaltung wünschen und sich nicht gar so ausführlich mit Gesellschaftskritik auseinandersetzen wollen, ist vermutlich eher die gekürzte Version des Hörbuchs empfehlenswert.

Da es bis jetzt noch niemand so richtig formuliert hat, versuche ich mal zusammenzufassen, worum es in dem Roman eigentlich geht:
In „Der Jesus-Deal“ werden die gesellschaftspolitischen Machtstrukturen evangelikaler (NICHT evangelisch!) Christen in den USA aufgezeigt. In den Staaten leben zwischen 20 und 80 Millionen Menschen dieser Glaubensrichtung. Das sind nicht gerade wenig! Anschaulich wird thematisiert, wie durch Fanatismus, Gruppenzwang, Gehirnwäsche, Unterdrückung kritischen Denkens und Manipulation der nachfolgenden Generationen die evangelikale Doktrin nachhaltig in weiten Teilen der Bevölkerung verankert wird. Ja, es stimmt, dass dieser Teil des Romans sehr ausführlich ist, da Andreas Eschbach geduldig alle möglichen Facetten des Räderwerks darstellt. Aber langweilig finde ich das nicht, denn dieser Teil des Buches ist keine Science-Fiction, sondern Gesellschaftskritik an einer realen Institution mit fast unbegrenzter Macht auf der ganzen Welt. Ein richtig heißes Eisen, das Andreas Eschbach da mutig anfasst. Warum?
Einige bei Wikipedia aufgelistete berühmte Evangelikale sind z.B.: Billy Graham (Präsidentenberater) Jimmy Carter und, uuuuups, Condoleezza Rice (ehem.Außenministerin), sowie George W.Bush, der übrigens verwandtschaftliche Beziehungen zu 16 früheren Präsidenten hat.

Das „Armageddon“, das fanatische Evangelikale im „Jesus-Deal“ auslösen wollen, ist natürlich reine Fiktion und ein wichtiges Spannungselement im Roman. Aber vor dem Hintergrund der evangelikalen Glaubenslehre, wird es erschreckend glaubwürdig.

Des Weiteren geht es in dem Roman um Liebe, Angst vor dem Tod und welche Opfer jemand bereit ist, für einen geliebten Menschen zu bringen. Und was, wenn Jesus dieses über alles geliebte Wesen ist? Nun, wie viel Tod aus fanatisierter, religiöser Liebe entstehen kann, wird im „Jesus-Deal“ überzeugend dargestellt.

Das Buch strotzt nur so vor ironischen Anspielungen und bissigem Spott in Bezug auf allgemeine, sowohl aktuelle als auch vergangene politische und gesellschaftliche Themen. Wer sich für Weltpolitik nicht interessiert und wem der Nahe Osten egal ist, bei dem wird z.B. der Name „Whitewater“ für eine Söldnertruppe, die sich für keine Schweinerei zu schade ist, auch keine Glöckchen zum klingeln bringen. Andreas Eschbach hat, in seiner typischen Art, massenhaft dieser fiesen Anspielungen, oft kunstvoll „getarnt“ in salopp geführten Dialogen, in den Text eingebaut. Ein wenig Allgemeinbildung ist für das Verständnis allerdings Voraussetzung, sonst ziehen die Gimmicks unerkannt vorüber.

Außerdem darf man getrost davon ausgehen, dass Andreas Eschbach sich etwas bei der religiösen Terminologie, die er benutzt, gedacht hat. So muss man beim Hören natürlich alle Zitate an den Kapitelanfängen inhaltlich in Bezug zur Handlung setzen, wodurch man wichtige Infos erhält. Aber der Autor macht es dem Leser/Hörer nicht leicht. Ich hatte auch keine Ahnung, was z.B. die „Verpflichtung von Lausanne“ ist und bezweifle, dass viele Hörer sofort wussten, worum es da geht.
Aber das ist eine weitere Besonderheit von „Der Jesus-Deal“: Der Leser/Hörer darf und soll mitdenken und bekommt nicht alles bis ins Kleinste vorgekaut. Ich habe immer wieder gestoppt, zurückgespult und im Zweifel Sekundärliteratur oder Wikipedia konsultiert, um den Text besser verstehen und einordnen zu können. Ich finde das herrlich, mir macht das richtig viel Spaß! Aber ich kann auch verstehen, dass andere Hörer möglicherweise keine Lust dazu haben.

Meiner Meinung nach würde sich „Der Jesus-Deal“ hervorragend als interaktives ebook eignen. Da wäre dann sowohl der geschriebene Text als auch die Sprachspur integriert, es gäbe ergänzende Videos und bei den Zitaten und Statistiken gäbe es einen Link direkt aus dem Text zu den Quellen. Naja, Whispersync. for voice ist ja gerade neu und schon mal ein guter Anfang.

„Der Jesus-Deal“ ist genreübergreifend – all in one, sozusagen: Science Fiction, Thriller, Drama, Gesellschaftsstudie. Das bedeutet aber auch, dass die supertolle Zeitreise-Geschichte mit ihren vielen Verwicklungen und überraschenden Wendungen eben nicht den Großteil des Buches ausmacht, sondern sich erst aus den Grundlagen ergibt, die man im ersten, gesellschaftskritischen Teil des Buches erhält.

Andreas Eschbach beeindruckt allgemein dadurch, dass er sich traut, wie kaum ein anderer Autor, die echten großen Institutionen zu kritisieren, die Dinge beim richtigen Namen zu nennen. Er schreibt über anspruchsvolle, sozialkritische Themen, bleibt aber bodenständig durch die oft saloppe, stets allgemein verständliche Sprache und die Science-Fiction und Thriller-Elemente, die Spannung ins Geschehen bringen. Und er hat ein hervorragendes Gespür für brisante Themen.

Um es zusammenzufassen: Die ungekürzte Version von „Der Jesus-Deal“ ist an ein gesellschaftspolitisch interessiertes und kritisches Publikum gerichtet, das, darüber hinaus, Science-Fiction mag.
Wem das nicht liegt, der kann mit dem Buch nicht glücklich werden und sollte sich besser nach anderen Hörbüchern umschauen.

Zum Sprecher kann man sich nur subjektiv äußern, das ist nun einmal Geschmacksache. Und ich mag die Stimme und die Interpretation von Matthias Koeberlin einfach. Den „Jesus-Deal“ liest er vielleicht nicht ganz so engagiert wie den „Todesengel“, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
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- Annette

Was für eine abgedrehte, runde Geschichte - super!

Gestern Abend noch habe ich in mein Verwaltungsprogramm eine Bewertung von 10/10 Punkten eingetragen, heute habe ich mich revidiert, denn ich habe wegen dieses Hörbuchs zwei ganze Nächte sehr unruhig und wenig geschlafen und mich ständig damit befasst. Ein Zeichen, dass mich dieses Buch nachhaltig beeindruckt hat und nicht so leicht loslässt. Heute bleibe ich denn auch hörbuchfrei. Ich muss mir die ein oder andere Passage erneut anhören…

Eben habe ich noch einmal kurz quer durch das erste Buch: “Das Jesus-Video” gelesen und habe einige Personen wiedergefunden, aber auch einen Unterschied. Während im Jesus-Video die Tonspur offenbar erhalten geblieben ist (denn die Stimme Jesu wird detailreich geschildert), war sie es im Jesus-Deal dann nicht mehr. Außerdem wäre es sicherlich besser gewesen, wenn ich vor dieser Fortsetzung, die gleichzeitig auch die Vorgeschichte aus einem anderen Blickwinkel ist, das erste Buch noch einmal gelesen hätte… Zusammen ergibt sich nämlich eine Tiefe, die man allein durch eins der Bücher nicht sieht.

In jedem Fall ist die Idee und Umsetzung dermaßen ergreifend, dass ich bei beiden Büchern an mehreren Stellen aus tiefstem Herzen weinen musste. Man stelle sich vor, Zeitreisen wären keine Utopie mehr, sondern tatsächlich möglich, und wir wären dabei, wie Jesus Menschen heilt, würden seine Präsenz spüren und uns verwandeln lassen… Doch immer kommt es anders als man denkt, und wir Menschen sind nun einmal nicht vollkommen, sondern tun Dinge aus den unterschiedlichsten Beweggrünen heraus. So zum Beispiel der Vater Samuel und sein Sohn Michael Barron oder Stephen Foxx. Sehr ergreifend auch der Strang um John Kaun und seine krebskranke Tochter.

Die Fundstücke am Ende des Buches machen dann diese Story letzten Endes rund und schließen sie auf eine Weise ab, die endgültig scheint.

Wieder sehr gut wissenschaftlich recherchiert, glaubhaft vermittelt, mit einem Spannungsbogen, dessen Messlatte sehr weit oben angesiedelt ist und welche von der Intensität und dem Nachhall an mein Lieblingsbuch von Andreas Eschbach heranreicht: “Herr aller Dinge”.

Ein Überflieger also, und deshalb 11/10 Punkte wert.

Zum Sprecher:

Matthias Koeberlin hat schon den ersten Band eingelesen und ist für mich wieder die beste Wahl für diese Art Vatikan-Thriller. Mit seiner eher weichen Stimme, aber vielfältigen Stimmennuancierung gibt er dem Ganzen einen zusätzlichen Hauch Mystik. Eine wirklich fantastische Produktion. Danke, Audible!
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- Sunsy

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2014
  • Verlag: Lübbe Audio