Der Kardinal im Kreml : Jack Ryan / John Clark

  • von Tom Clancy
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Serie: Jack Ryan / John Clark
  • 17 Std. 37 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Erschreckt stellen die Amerikaner bei der Auswertung ihrer Satellitenbilder fest, daß die Sowjets eine hochmoderne Laserwaffe errichtet haben, die Objekte im All beschießen kann. Clancys Dauerheld Jack Ryan von der CIA wird mit Nachforschungen betraut und erkennt, daß die Russen schon sehr weit fortgeschritten sind mit ihrem Programm - viel weiter als die Amerikaner selbst. Zudem ist die sowjetische Waffe nicht nur gegen Satelliten gerichtet, was schon schlimm genug wäre, sie kann auch anfliegende Atomraketen zerstören. Und damit wird der Laser zu einer echten Bedrohung für die USA, denn er könnte das empfindliche Gleichgewicht des Schreckens außer Kraft setzen und den Sowjets den entscheidenden Vorteil liefern. Schnelles Handeln ist also gefordert. Glücklicherweise hat die CIA den hochrangigen Top-Spion "Kardinal" in Moskau sitzen. Dieser wird darauf angesetzt, näheres über die Laseranlage zu erfahren. Vom ganzen KGB verfolgt bedeutet dies für den Kardinal allerdings höchste Gefahr. "Der Kardinal im Kreml" ("The Cardinal of the Kremlin", 1988) ist inhaltlich der fünfte Roman aus der Reihe um Jack Ryan und/oder John Clark.

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Kritikerstimmen

Ein Autor, der nicht in Science-Fiction abdriftet, sondern realistische Ausgangssituationen spannend zum Roman verdichtet.
-- Der Spiegel

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Warum Clancy manchmal nervt und wie man ihn ertägt

Endlich! Endlich einmal nicht zuuuu viele Plattitüden und Klischees. Nach "Red Rabbit", einem Clancy-Roman der ebenfalls weitgehend in Russland spielt - hatte ich Schlimmstes befürchtet.

Dieses Mal jedoch verzichtet Clancy (glücklicherweise) auf politische Wertungen in jedem dritten Satz. Er beschreibt vielmehr als "Beobachter". Eine Rolle, die ihm besser steht als die kommentierende, wertende und abfällige Erzählerposition, die er gerne einnimmt.

Wie üblich bei Clancy hat man - um in der Flut seiner detaillierten, technischen Informationen nicht unterzugehen - bei Clancy nur eine Chance: Wenn's zu kompliziert wird und er quantenphysikalische Phänomene beschreibt, einfach auf Durchzug schalten und nicht den Anspruch erheben, alles zu verstehen.

Wem das gelingt, findet hier, nach einem etwas zähen Einstieg, einen durchaus spannenden Spionage-Thriller. Die Stimmung der Zeit kommt glänzend rüber, die Tristesse Moskaus in den 80'er Jahren ist beinahe greifbar.

Frank Arnold, ein glänzender Sprecher (bis auf die wenigen Momente, wo er Personen eine sehr quäkende, lästig nervende Stimme verleiht), ist einer der Gründe, warum es soviel Spaß gemacht hat, dieses Hörbuch zu genießen.

Fazit: Nichts Weltbewegendes, aber gute Unterhaltung auf langen Autofahrten. Und einer der besseren Clancys. Wer aber hofft, dass Jack Ryan hier wieder eine Hauptrolle spielt, wird enttäuscht. Ryan bleibt Randfigur und erstaunlich blass. 3,6 von 5 Sternen, aufgerundet auf 4.
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- Tobias

Länger Anlauf bis Spannung aufkommt

Bei diesem Hörbuch bin ich ein wenig zwiegespalten. Die Story ist eigentlich sehr interessant, aber es dauert schon fast bis zur Hälfte bis endlich so etwas wie Spannung aufkommt. Dann entsteht ein guter Spannungsbogen. Die Story enthält ein paar gute Ideen, die sich gegen Ende sehr gut miteinander verbinden. Manchmal hat der Autor es dann doch etwas übertrieben. Für Freunde von Agentenkrimis trotzdem ein hörenswerter Titel.
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- Michael

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 24.01.2012
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland