Der Krater

  • von Douglas Preston
  • Sprecher: Uve Teschner
  • 12 Std. 24 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

CIA-Agent Wyman Ford hat einen neuen Auftrag: In Kambodscha wurden rauchfarbene Diamanten entdeckt, die radioaktiv sind. Fallen sie Terroristen in die Hände, könnten sie zu einer gefährlichen Waffe werden. Als Ford den Ursprungsort der Steine findet, steht er vor einem Rätsel - die Diamanten stammen aus einem merkwürdigen Krater. Es sieht so aus, als wäre hier etwas mit größter Gewalt aus dem Erdinneren nach außen geschlagen. Noch ahnt Ford nicht, dass es auch in Amerika einen solchen Krater gibt - und beide die Vorboten einer schrecklichen Katastrophe sind.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Junge Frau, Agent und Professor auf der Suche

Das Hörbuch erzählt zunächst 3 Geschichten.
Agent Ford wird nach Asien geschickt um die Herkunft radioaktiv verseuchter Edelsteine ausfindig zu machen.
Die 21jährige, farbige Abby sucht mit ihrer Hippifreundin den Einschlagort eines Meteoriten.
Und zu guter letzt ist da ein Professor, der auf der Suche nach dem Geheimnis seines ermordeten Vorgängers ist. Dieser fand auf einer entwendeten Festplatte etwas unglaubliches.

Diese 3 Storys sind wirklich spannend geschildert und werden kaum langweilig. Als alle 3 Geschichten ineinander fliesen nimmt die Erzählung weiter Fahrt auf.

Ein Auftragskiller, das Weiße Haus und Abbys Vater kommen hinzu. Das Ganze mündet in einen futuristischen Endspurt, der mir insgesamt gefallen hat. Teilweise ist der Plot vielleicht zu abstrus. Da ich mich jedoch gut unterhalten fühlte gestehe ich dem Autor diese Winkelzüge gerne zu.

Ohne zuviel zu verraten, möchte ich dennoch anmerken, dass ich es schade fand, dass niemals erörtert wird, was geschehen wäre, wenn der Einschlag nicht auf, sondern neben der Insel erfolgt wäre. Wäre dann das Meer einfach ins Weltall geflossen? Ein seltsamer Gedanke. Wer das Hörbuch gehört hat wird verstehen was ich meine.

Mir haben alle zunächst 3, dann später 2 Erzählebenen gefallen. Dass Abby und Ford, später Abby, Jackie und der Vater derart gegen Straw bestehen, ist natürlich Käse. Typisch amerikanischer Erzählschrott, um es ganz deutlich zu sagen. Deshalb auch den Punkt abzug, da es manchmal arg unglaubwürdig wird.

Uve Teschner liest sehr gut. Hier gibt es rein gar nichts zu bemängeln. Er gibt den Figuren individuelle Stimmen, was mir immer gefällt.

Fazit: Ein spannendes Hörbuch, toll vorgelesen, zum Abschalten. Wer etwas sucht, dass trivial ist und ihn spannend unterhält, ohne Anspruch auf Realität zu haben, greift zu.
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- Jochen

schön schwachsinnig

Es gibt bekanntlich zwei Sorten litarischen Schwachsinns - den ärgerlichen und den erfreulichen. Was Preston sich hier ausgedacht hat, gehört zu det letzteren sorte. Ein anderer Hörer hat schon Sachfehler in dem ersten Minuten aufgezählt - man könnte weitere aneinanderreihen wie Perlen an eine Kette.
Auch technische Schwächen könnte man locker herzählen - kaum ist ein Superschurke tot, taucht der nächste wie ein Springteufel aus der Kiste auf und macht weiter, damit sich die Handlungsmühlen quietschend weiterdrehen können.
Aber andererseits - was solls! Die Idee ist hübsch um nicht zu sagen wunderbar trashig-originiell, überhaupt erinnert das ganze an diese cool-komischen B-movies der 50er a la "Fliegende Untertassen greifen an" oder "Das monster der schwarzen Lagune". ich jedenfalls hatte viel Vergnügen an der augenzwinkernd erzählten münchhausiade. Hauptspaß natürlich wieder Uve Teschner - der genau das macht, was hier nöltig ist - faustdick charchieren, kasperletheater spielen - es ist ein Riesenvergnügen, ihm zuzuhören. Die Szenen im weißen Haus sind zum Kugeln...
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- Matthias

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 02.11.2011
  • Verlag: Der Hörverlag