Der Seelenbrecher : Sebastian Fitzek - Die Hörspieltrilogie

  • von Sebastian Fitzek, Johanna Steiner
  • Sprecher: Simon Jäger, Richard Barenberg, Rainer Fritzsche, Andrea Aust
  • Serie: Sebastian Fitzek - Die Hörspieltrilogie
  • 5 Std. 34 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres... Drei Frauen verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den "Seelenbrecher" nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen - wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt. Nach den grandiosen Hörspiel-Erfolgen von "Das Kind", "Amokspiel" und "Ender's Game" haben sich Audible und das Hörspielstudio XBerg erneut zusammen getan, um ein weiteres ungekürzte Hörspiel der Extraklasse zu produzieren. Unter der Regie der preisgekrönten Johanna Steiner wurde der erfolgreiche Psychothriller nun mit über 30 Rollen neu vertont. Simon Jäger führt als Erzähler durch die Handlung. In weiteren Rollen sind Richard Barenberg (Caspar), Rainer Fritzsche (Tom Schadek), Michael Iwannek (Dirk Bachmann), Andrea Aust (Sophia Dorn), Peter Weis (Professor), Kornelia Boje (Greta Kaminsky), Elmar Börger (Patrick Hayden), Marie Walke (Yasmin Schiller), Marie Bierstedt (Lydia), Helmut Krauss (Prof. Raßfeld), Oliver Rohrbeck (Jonathan Bruck), Erich Räuker, Thomas Dehler, Marius Clarén, Robert Frank, Roman Kretschmer, Anne Abendroth, Christiane Marx, Simone Kabst, Isabella Chladek-Ociepka, Philipp Engelhardt und Raphael Kübler zu hören. Eigens komponierte Musik von Dirk Wilhelm sorgt für zusätzliche Gänsehautmomente.


Geräuschemacher: Jörg Klinkenberg;
Arrangement und Sounddesign: Tommi Schneefuß;
Aufnahme: Elias Koraus;
Mischung: Henrik Cordes.

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Beschreibung von Audible

Eine psychiatrische Klinik. Ein Schneesturm. Und mittendrin der Seelenbrecher.Sebastian Fitzek ist Thrillerfreunden als Meister der Hochspannung bekannt. In "Der Seelenbrecher. Das ungekürzte Hörspiel" erzählt er die Geschichte eines Täters, dessen Opfer - junge Frauen - körperlich unversehrt bleiben. Aber seelisch sind sie für immer gebrochen. Unter der Regie von Johanna Steiner ist aus Sebastian Fitzeks Thriller ein packendes Hörspiel entstanden. Hochkarätige Sprecher wie Simon Jäger, Richard Barenberg, Rainer Fritzsche, Andrea Aust verleihen den über dreißig Rollen Charakter und Individualität.
Es ist Weihnachten, die psychiatrische Luxusklinik ist eingeschneit - und der geheimnisvolle Seelenbrecher ist scheinbar unter den Patienten. Völlig von der Außenwelt abgeschnitten, sind die Klinikinsassen in seinem grausamen Spiel ganz auf sich gestellt... Neben den Stimmen von Simon Jäger, Richard Barenberg, Rainer Fritzsche, Andrea Aust u.a. lassen Musik und Geräusche das Gruselniveau in die Höhe schnellen. "Der Seelenbrecher. Das ungekürzte Hörspiel" von Sebastian Fitzek und Johanna Steiner ist exklusiv bei Audible zum Download erhältlich und ein echter Gänsehaut-Garant.

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Kritikerstimmen

'Der Seelenbrecher' ist ein interessant und intelligent inszeniertes Buch.
- Harburger Anzeigen und Nachrichten

Spannende Story!
- InTouch

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Überkonstruiert

Das ist die bisher schwächste Geschichte, die ich von Fitzek gehört habe - und eine der schwächsten deutschen Thrillergeschichten überhaupt. Keine Figur lebt, alle zappeln an deutlich sichtbaren Marionettenfäden des Autors und riechen nach Pappe und Klebstoff. Die Handlung ist schwachsinnig und kostruiert. Dagegen ist erstmal nichts zu sagen, das trifft auch auf Schwejk und schwächere Königsdramen von Shakespeare zu. Aber- es feht der Fun-Faktor, das wohlige Schaudern, der spaß am Trash, alles tut die ganze Zeit so, als sei es eine Art-Edel-Splatter für Intellektuelle.
Johanna Steiner ist eine Hörspiel-Alchimistin der Extraklasse. Aber hier kann auch sie nicht Stroh zu Gold machen. Zumal der Roman über weite Teile keine Dialoge hat. Das ist im ungekürzten Hörspiel schwer zu lösen - besser als hier geschehen kriegt mans vermutlich nicht hin. Gut gelöst - die Effekte wie Wegdämmern, Traumebenen, innere Stimmen, Rückblenden sind mustergültig umgesetzt, alles bleibt nachvollziehbar. Es gibt auch einige wirklich herrlich eklige Sounds, echter Splatter fürs Ohr.
Ich könnte hier noch andre Stärken aufzählen, gute Schauspieler, schöne Dialogregie etc.
Aber das geht alles aufs Konto von Frau Steiner. Dass selbst sie nix draus machen konnte, unterstreicht umso deulicher, wie blöd und albern der Roman ist. Schadeschade.
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- Matthias

Tolles Hörspiel, überkonstruierte Geschichte

Ich dachte, ich hätte mehr zu diesem Hörspiel zu sagen. Und ich dachte, ich würde mich überschlagen von Lob. Aber wie das so ist mit Erwartungen – sie erweisen sich als zu hoch gesteckt. Oder sorgen, eben WEIL so hoch gesteckt, für eine kleine Enttäuschung.

Klar, Hörspiel-technisch ist Der Seelenbrecher 1a. Audible macht sowas nicht zum ersten Mal, hat hoch professionelle Geräuschemacher, Tontechniker, Komponisten und einen Pulk überzeugender Sprecher ins Boot geholt, und das hört man auch. Technisch gesehen gibt es von mir die volle Punktzahl.

Aber von der Geschichte an sich hatte ich mir mehr versprochen. Mehr Gänsehaut. Mehr Mitfiebern. Mehr Überraschung. Mehr Eintauchen. Einfach mehr.

Ins Detail werde ich hier auf keinen Fall gehen. Der Seelenbrecher ist eins von den Büchern, wo jedes Wort über die tatsächliche Handlung schon zu viel verraten würde. Ich bemühe mich, das nicht zu tun und euch den Spaß nicht zu verderben.

Vielleicht liegt es ja auch doch an der Hörspiel-Umsetzung, dass die Story vom ‘Seelenbrecher’ mich nicht mitreißen kann. Dem Hörspiel liegt Fitzeks 2008 erschienener, gleichnamiger Roman zugrunde, von dem ich immer wieder höre, dass er zu Fitzeks besten Thrillern gehört. Ich habe ihn nicht gelesen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass der Roman eben dieses ‘mehr’ zu bieten hat, das mir im Hörspiel fehlt. Da ist mehr Platz für Erklärungen, für innere Monologe, für das Ausdehnen von Momenten und Dimensionen, sowohl was Handlung als auch Figuren betrifft. Vielleicht ist das Buch dem Hörspiel da überlegen? Spekulativ, könnte aber sein.

Immerhin hat das Hörspiel einen Erzähler, der eigentlich die Möglichkeit hat, erläuternd einzugreifen, und der uns auch Einblicke in das Innenleben der Hauptfigur (Caspar) liefert. Zu wenige, für mich. Ja, Caspar ist eine interessante Figur. Zunächst ist er durch seine Amnesie schön geheimnisvoll und bietet natürlich das Potential, selbst der Böse zu sein. Und Fitzek gibt ihm im weiteren Verlauf einen Background, der ihn zu einer ambivalenten Figur macht. Trotzdem vereint er aber gleich mehrere Klischees in sich, und ich empfinde ihn als sehr konstruiert.

Das ist ja überhaupt mein Problem mit Fitzek. Seine Geschichten sind wirklich spannend. Auch Der Seelenbrecher steckt voller Rasanz, Cliffhanger, Überraschungen und 180°-Drehungen. In seinen Thrillern habe ich dauernd den Eindruck, dass er sich selbst zu übertreffen versucht und von Wendung zu Wendung immer noch eins draufzusetzen versucht – bis das Ganze zu abstrakt wirkt, zu überkonstruiert. Zu inszeniert. Da wird die Geschichte deutlich fiktiv. Und verliert für mich so an Spannung, weil sie sich zu weit von der Realität entfernt und nicht mehr daran reiben kann.

Es ist auch fatal, dass man eben dieses Fitzek-Schema brennend erwartet. Man weiß ja von Anfang an, dass man alle paar Seiten die eigenen Theorien über Täterschaft und den Ausgang der Geschichte wieder über den Haufen werfen kann. Man glaubt Fitzek also gar nichts mehr, rechnet genau mit diesem Gefühl – und erwartet von ihm am Ende einen Flic-Flac mit dreifachem Salto auf dem Hochseil. Ohne Netz. Und wenn der dann nicht kommt…

Tja. Der Handlungsverlauf bietet mir genau die Überraschungen, die ich erwarte. Meine Skepsis gegenüber den eindeutig Verdächtigen dämpft meinen Enthusiasmus, und ich kann auch nicht richtig mitfühlen, weil etwas später ja mal wieder sowieso nichts so ist wie es scheint. Der Schluss des Seelenbrechers könnte es rausreißen, ist für mich aber nicht viel mehr als ein einfacher Salto. Ich zolle Fitzek Respekt für eine gelungene Überraschung, ja, aber der Atem stockt mir nicht, weil ich eben damit rechne, und ich warte sogar bis zur letzten Sekunde darauf, dass noch etwas mehr kommt.

Mit anderen Worten: Die Katze beißt sich selbst in den Schwanz.

Das hört sich jetzt alles sehr negativ an. Aber ich lege die Latte eben sehr hoch bei Herrn Fitzek und seinen Bestsellern. Ich erwarte Atemberaubendes – und bekomme stattdessen einen Thriller, der spannend und unterhaltsam und wendungsreich ist und über dem allgemeinen Durchschnitt liegt. Aber eben nicht mehr. So ist das mit Superlativen, die sich nicht erfüllen. Und so ist das mit mir und Herrn Fitzek, den alle lieben, während ich einfach immer etwas rumzumeckern habe. Wir passen einfach nicht gut zusammen.

Zu den Sprechern:

Hier kann ich nur Lob in höchsten Tönen aussprechen. Wie schon gesagt – in Sachen Hörspiel gehört Der Seelenbrecher in die Königsklasse. Vom berühmten Simon Jäger als Erzähler bis hin zu weniger bekannten Sprechern (wie z.B. Rainer Barenberg als Caspar) sind alle voll in ihren Rollen entbrannt und stimmlich passend. Andrea Aust würde ich gerne den 1. Preis in der Kategorie ‘Stöhnen’ verleihen, und wer immer die Rolle des aphasischen Linus spricht, er tut dies mit herzergreifender Inbrunst.

Es ist auch den tollen Sprechern zu verdanken, dass beim Hören viel Spannung aufkommt und teils sogar – in Kombination mit Geräuschen und Musik – eine wirklich gruselige Atmosphäre.

Fazit:

Ich erwarte Großartiges und bekomme ‘nur’ einen guten Thriller nach dem klassischen Fitzek-Rezept: Spannung, Atmosphäre und unerwartete Wendungen. Die Figuren sind unterhaltsam, wenn sie auch leicht reißbrettartig wirken. Die Geschichte hat Dampf, ist aber zu stark konstruiert und zu überzogen inszeniert, um nahe zu gehen. Fitzek spannt einen schönen Bogen von der Rahmen- bis zur Kerngeschichte und wieder zurück. Die Schlusswendung ist kreativ, haut mich aber nicht vom Hocker.

Die Hörspiel-Umsetzung wird getragen von sehr guten Sprechern und einem hörbar professionellen Team, von der Tontechnik, über die Geräuschemacher bis hin zum Schnitt. Das macht Spaß.

Summa summarum: Unterhaltsam und über dem Durchschnitt in Sachen spannende Unterhaltung. Erwartet hatte ich allerdings noch einiges mehr.
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- papercuts1

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 30.01.2014
  • Verlag: Audible GmbH