Der Tod so kalt

  • von Luca D'Andrea
  • Sprecher: Matthias Koeberlin
  • 11 Std. 6 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Eine gigantische Schlucht, ein reißender Bach: eine tödliche Falle.

Südtirol, Dolomiten, 1985. In der Bletterbach-Klamm, einer gigantischen Schlucht, in der Fossilien von der Erdgeschichte erzählen, werden drei schrecklich entstellte Leichen gefunden. Wer kann einen solch brutalen Mord begangen haben? Ist ein menschliches Wesen dazu überhaupt fähig? Dreißig Jahre später ist der amerikanische Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger besessen davon, die Wahrheit herausfinden - allen Warnungen der Einheimischen zum Trotz. Es scheint nämlich, als trügen die Morde einen Fluch in sich. Als sei in Bletterbach etwas Furchtbares wiedererwacht, das längst verschwunden geglaubt war. Etwas, so uralt wie die Erde selbst...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Eine herrliche Gegend-ein schreckliches Verbrechen

Bozen in Südtirol. Eine wunderschöne Gegend. Hier in den Bergen spielt diese Geschichte. Den Ort der Handlung finde ich dementsprechend schon mal genial gewählt. Dort gibt es die Bletterbachschlucht (diese gibt es wirklich) und das Dorf Siebenhoch (das Dorf ist rein fiktiv). Den Amerikaner und Drehbuchautor Salinger verschlägt die Liebe in dieses kleine südtiroler Dorf. Seit er bei Dreharbeiten bei einem Bergunglück inmitten des Geschehnisses ist und als einziger das Drama überlebt, schlägt er sich mit Depressionen und Alpträumen herum.

Bei seinen Versuchen, mit den Dorfbewohnern näher in Kontakt zu kommen, macht er zunächst kleine Fortschritte. Doch als er von einem grausamen Drama erfährt, welches sich vor 30 Jahren in der Bletterbachschlucht zugetragen hat und dieses seine Neugierde weckt, stößt er nur noch auf Schweigen und Misstrauen. Niemand will über diese Geschichte reden. Sie ist im Dorf zwar immer präsent, wird aber hartnäckig todgeschwiegen. Doch Salinger hat „Blut geleckt“. Gerade diese Verschwiegenheit macht ihn immer neugieriger, auch wenn er damit sogar seine Beziehung zu seiner eigenen Frau aufs Spiel setzt.

Die Wendung zum Ende hin fand ich klasse und völlig unerwartet.

Die Dorfbewohner und natürlich die Protagonisten selbst wurden bildlich und charakterlich sehr gut beschrieben, so dass man sich die Siebenhöcher sehr gut vorstellen konnte. Auch oder gerade die Landschaftsbeschreibungen fand ich toll. Kann aber auch sein, dass ich voreingenommen bin, da ich schon ein paar Mal selbst in der Gegend war.

Den Erzählstil fand ich kurzweilig und spannend, einzig das „blutleere Geflüster“ vom Sprecher hat mir nicht so gut gefallen. Viele mögen seine Art, ich nicht so sehr.

Der Tod so kalt ist eine sehr beklemmende Geschichte. Sie ging mir direkt unter die Haut und ich werde sie wohl so schnell nicht vergessen.
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- Ute

Hoffentlich nicht das letzte...

... wenn man das gehört hat, hofft man gaaanz doll das da bald noch mehr von Luca D'Andrea kommt. Natürlich ist es wichtig wie solch ein Buch gelesen wird, aber wer Koeberlin kennt, weis das er wunderbar Charaktere wiedergeben kann, was er auch hier mal wieder tut. Das HB ist wahnsinnig spannen mit einem Ende , welches sich am Ende nochmals mit einem erstaunlichen Aha-Erlebnis ändert. Was hier auch erwähnenswert ist, ist der Inhalt der Geschichte, bei dem es sich NICHT stundenlang um einen Vorfall , bis zur Klärung handelt. Hier geht es um spannendes was mal war , aber auch gerade geschied jedoch einen Zusammenhang ergibt. Ich finde übrigens das die Inhaltsangabe des HB's nicht annähernd das aussagt was tatsächlich an Spannung zu hören ist. Es ist unbeschreiblich interessant, mit meinen Worten ( alter 49 j.) total cool . Viel Spaß
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- Oma Laser

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 06.03.2017
  • Verlag: Der Hörverlag