Devil's River

  • von Thomas Thiemeyer
  • Sprecher: Dietmar Wunder
  • 12 Std. 55 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Mystischer Abenteuerthriller im Nordamerika des 19. Jahrhunderts.

Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Medizinstudentin Eve auf die Spur eines uralten Familiengeheimnisses. Anscheinend liegen ihre Wurzeln in Kanada, tief im Indianerland...

1878. River, die Tochter eines Landvermessers, wird nach dem spurlosen Verschwinden ihrer Eltern vom Stamm der Ojibwe aufgezogen. Zur jungen Frau herangewachsen, muss sie miterleben, wie ihr Dorf von einer unheimlichen Kreatur aus den Bergen ausgelöscht wird. Als letzte Verbliebene schwört sie Rache, doch sie kann es nicht alleine schaffen. Ausgerechnet in der Person des Frauenmörders Nathan Blake findet sie Hilfe. Blake, der selbst gejagt wird, hofft auf diese Weise seinen Häschern zu entkommen. Schon bald verbindet die beiden mehr als nur die Suche nach dem Mythenwesen Baykok...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Zwei Ebenen

Das Buch hat zwei Erzählebenen,: die heutige in London und die im ausgehenden 19.ten Jahrhundert in den Weiten des nordamerikanischen/kanadischen Kontinents.

Die heutige Ebene kann wohl als Rahmenhandlung betrachtet werden. Sie erzählt die Geschichte um eine junge Frau , die in den Sog ihrer eigenen Vergangenheit gerät, als sie die geerbte Truhe ihrer Großmutter öffnet und deren Inhalt erforscht.

Die eigentliche Handlung spielt im "wilden Westen" , wobei es sich im eigentlichen Sinn nicht um den Westen handelt, sondern eher Norden.
Ein brutaler Mörder wird von den Gesetzeshütern verfolgt.
Eine weiße Frau , die unter Indianern aufgewachsen ist , folgt ihrer Bestimmung . Sie ist Heilerin und verfügt über noch mehr Kräfte, die sich ihr langsam offenbaren.

Der Zufall verbindet beide und sie müssen sich gemeinsam einer Herausforderung stellen, die ebenso mystisch wie gnadenlos ist.

Das Buch ist sehr spannend zu hören, auch wenn die Rahmenhandlung ein bisschen klischeehaft ist. Das stört kaum, denn flüssig geschrieben und brillant gelesen, war ich sofort in die Handlung hineingezogen.
Der eigentlich zentrale Teil , ist wirklich spannend und ein bisschen wie ein Western für die Ohren mit einem Schuss Fantasy.
Ja, etwas Liebesgeplänkel ist auch dabei, aber nicht allzu sehr....

Wer gern etwas Neues ausprobiert und nicht vor einigen mystischen Ungereimtheiten zurückschreckt, wird exzellent unterhalten.
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- Reusch

Spannende Ansätze

Tja, was war das nun?

Ein Thriller? Auf jeden Fall.
Mystery? Auch.
Spannend? Ja.
Ein Psychogramm? Klar.
Der große Wurf? Sicher nicht.

Die Idee zu der Geschichte ist richtig gut. Das Buch hat mir auch Spaß gemacht. Ich bereue keine Minute, es gehört zu haben. Trotzdem bin ich nicht rundum zufrieden. Die moderne Eve und die Probleme mit ihrer Mutter bleiben mir zu ungreifbar. Aber das stört nicht wirklich. Sie, wie auch die Großmutter, sind nur Anknüpfpunkte für die eigentlich Geschichte, die über hundert Jahre früher spielt.

Diese Geschichte ist spannend. Ja. Aber die Figuren darin passen nicht so richtig. Sie stammen aus der Zeit nach dem Bürgerkrieg, aber sie handeln nicht nur viel zu modern, sie reden auch noch so. Die Sprache passt leider oft so gar nicht. Wenn laufend Begriffe benutzt werden, die die Menschen damals nicht kennen konnten, nervt das einfach. Ein Beispiel: 1877 hatte sicher niemand gesagt, dass die Hormone mit den jungen Männern durchgehen würden. Wie denn auch? Die Hormone wurden ja erst 1905 entdeckt. Okay, zumindest so benannt. Hätte den Kerl nicht einfach der Hafer stechen können. Und solche Ungereimtheiten gibt es laufend in der Geschichte. Dann der männliche Held, der Killer Nathan Blake. Sein Verhalten ist zwar (die Erklärung will ich nicht spoilern) teilweise nachvollziehbar, aber irgendwo meine ich da doch logische Brüche zu merken. Ich werde nicht warm mit ihm. Die Heldin River selbst ist mir sympathisch, ich kann auch die Motive für ihr Handeln verstehen, aber ihre Gefühle für Blake wollen sich mir nicht offenbaren.

Die Lesung durch Dietmar Wunder ist erstklassig. An seiner Leistung gibt es nichts zu bekritteln. Er hat volle fünf Sterne verdient. Trotzdem halte ich ihn für eine schlechte Wahl. Das Buch, der Teil in London sogar vollständig, ist sehr frauenbetont. Frauen handeln, Frauen reden. Die Erzählung ist oft in der Ich-Form aus weiblicher Sicht. Eine Sprecherin wäre da eindeutig die bessere Wahl gewesen.
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- Saarpirat

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 30.07.2015
  • Verlag: Audible GmbH