Inhaltsangabe

Mit einem Kopfschuss hingerichtet sitzt die Frau in ihrem Rollstuhl, aufrecht wie eine Mumie in ihrem Chanel-Kostüm - die letzte Bewohnerin der Siedlung. Idyllisch war es hier einst in den Bungalows an der Isar. Bis man die Leichen fand: 18 Tote, im Kreis angeordnet um eine Feuerstelle. Alle waren sie Bewohner der ersten Stunde. Welches Grauen hält sich bis heute versteckt in der Siedlung?
©2016 Headroom (P)2016 Headroom
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
4 out of 5 stars
Von reusch Am hilfreichsten 19.12.2016

kein angenehmer Zeitvertreib...


Die Handlung des Krimis(eigentlich ist es nur bedingt einer) ist dicht und durch die verschiedenen Sprecher empfindet man eine starke Verbindung mit jeder einzelnen der handelnden Personen.
Der Mord aus der Jetztzeit ist eigentlich nur der Aufhänger, an dem sich die ermittelnden Beamten bis in die düstere Vergangenheit durcharbeiten und sie all die Geheimnisse dieser Siedlung aufdecken.
Die Geschichte einer Hausbesitzergemeinschaft führt in die prüden Jahre unserer Republik zurück. Voller Vorurteile und Verklemmtheiten und voller Hilflosigkeit.....

Ich konnte keine positive Einstellung zu diesem Buch entwickeln. Auch ich bin (fast) ein Kind dieser Zeit und empfinde ihre Darstellung zu flach,zu plakativ und darin absolut vorhersehbar. Der eigentliche Plot und die Lösung sind nach meinem Empfinden in Allem ein bisschen "zu sehr" ....
Vor Allem zu düster.
Das ist sicher Geschmackssache.
Die Sprecher sind alle wirklich gut, ich fand sie sehr passend.

Das Buch unterhält alle , die gut geschriebene "Wer-war 's?"-Krimis mögen und etwas abseits der üblichen Serien suchen. Allerdings ist es sicher keine leichte Lektüre für zwischendurch.

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6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars
Von Ute Am hilfreichsten 01.01.2017

Ein guter und düsterer Krimi

Der Mord an der letzten Bewohnerin der Siedlung ist eigentlich nur der Aufhänger, um eine düstere Mordgeschichte aus der Vergangenheit aufzuklären. Sehr geschickt verknüpft der Autor die Ermittlungen der Gegenwart mit denen aus der Vergangenheit, in dem der damalige Kommissar als Rentner sich an die Ereignisse erinnert und seine Erinnerungen und Aufzeichnungen der Polizei mitteilt.

Die Siedlung. Jeder kennt jeden, es hätte ein tolles Idyll werden sollen, in dem sich alle Familien nahe stehen und sich gegenseitig helfen. Doch der Schein trügt. Denn es gibt Randfiguren in der ach so friedlichen Siedlung, Figuren, die von der Gesellschaft nicht akzeptiert und somit links liegen gelassen werden. Der Krimi zeichnet das Bild der gepflegten Vorgärten, des anhaltenden Wirtschaftswunders und der neuen Wohlfühlgesellschaft. Wenn da nicht…

Die Siedlung der Toten ist kein vor Spannung berstender Krimi. Ganz im Gegenteil. Viele Erinnerungen setzen sich Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammen, dass man erst zum Ende hin als Ganzes erkennen kann. Und trotzdem hat dieser Krimi etwas fesselndes. Es ist nicht gerade die leichte Krimikost für nebenbei. Man sollte schon mit seiner ganzen Aufmerksamkeit bei der Story bleiben, sonst wird man wenig „Vergnügen“ mit der Story haben.

Die Story ist vom Grundtenor her sehr düster und in keinster Weise auf Effekthascherei aus. Es gibt zwar 18 Tote aus der Vergangenheit und einen aktuellen Mord und trotzdem fließt sehr wenig Blut in dieser Geschichte.

Die verschiedenen Sprecher fand ich sehr passend eingesetzt und jeder einzelne hat seine Arbeit toll gemacht.

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4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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