Die purpurnen Flüsse

  • von Jean-Christophe Grangé
  • Sprecher: Joachim Kerzel
  • 6 Std. 58 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

In Guernon wird eine grausam zugerichtete Leiche entdeckt. Zunächst glaubt man an einen Ritualmord, bis ein weiterer Toter gefunden wird. Gezielt gelegte Spuren haben die Polizei zu ihm geführt. Zur gleichen Zeit versucht ein Inspektor in der französischen Provinz, das Verschwinden eines Schülers aufzuklären. Als sich herausstellt, dass beide Fälle in Zusammenhang stehen, beginnt eine fieberhafte Spurensuche. Die zwei Toten waren keineswegs unschuldige Opfer, und die purpurnen Flüsse erweisen sich als Chiffre für ein furchtbares Verbrechen...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Mysteriöse Geschichte exzellent vorgetragen

Durch den Film "Die Purpurnen Flüsse 2" bin ich auf den Roman von Jean-Christophe Grangé gestoßen. Bestärkt durch sehr gute Kritiken des Buches habe ich zu diesem Hörbuch gegriffen.

Die Stimme von Joachim Kerzel ist sehr klar, angenehm und charismatisch. Einige Geräusche wie Handyklingeln oder hallende Schritte wurde passend hinzugefügt um die beschriebenen Szenen noch lebendiger zu machen als sie bereits waren. In einigen wenigen Szenen wurde kurz passende Musik zur Szene eingespielt (etwa bei Enthüllung eines wichtigen Puzzlestücks). Zwischen den Schauplätzen wurde jeweils eine kurze Kennmelodie eingespielt um den Hörer rasch dorthin zu versetzen.

In einigen Szenen fühlte ich mich nach Frankreich versetzt.

Die letzten zweieinhalb Stunden, in denen das Geheimnis, das sich hinter dem Symbol der "Purpurnen Flüsse" verbarg, gelöst wurde, musste ich unbedingt in einem Rutsch durchhören. Zu erschreckend war diese Lösung meiner Meinung nach.

Fazit: Wer geheimnisvoll-erschreckende Geschichten liebt, findet mit diesem Hörbuch ein exzellent vorgetragenes Beispiel.
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- Andreas

Im freien Fall

Zwei Handlungsstränge rasen in diesem Thriller aufeinander zu. Beide Protagonisten treibt ein inneres Feuer, das sie an den Rand der Gesellschaft führt und nur scheinbar der Gerechtigkeit als vielmehr dem nackten Ergebnis der Aufklärung dient. Die Herren nehmen das Morden anderer persönlich, und sie sind nicht bereit, es einem Mörder durchgehen zu lassen. Während Pierre Nièmans zu einem bizarren Mordfall in die Provinz gerufen wird, nachdem er in Paris während eines Fußballspiels ausgerastet ist, geht Karim Abdouf einem scheinbar harmlosen Einbruch nach. Ihre Wege kreuzen sich in einer abgelegenen Universität in der Nähe von Grenoble. Wie Jean-Christoph Grangé den Plot verschränkt und immer wieder neue Spannung zu erzeugen versteht, zeichnet ihn als ein Könner seines Metiers aus. Gefesselt verfolgt man die Schussfahrt der Ermittler, die nicht bemerken, wie die Bestialität der Morde sie in den Bann zieht. Das überraschende Finale unterstreicht darüber hinaus, daß Grangé weiß, wie Suspense zu konstruieren ist, und es ist ihm nicht einmal vorzuwerfen, daß er seine Geschichte reißerisch aufwertet. Einmal in Fahrt geraten hält sie niemand auf. Ermittler besitzen bei Grangé nie die pfeifenrauchende Überlegenheit eines Maigrets, den messerscharfen Verstand eines Lincoln Rhymes oder die medizinischen Grundkenntnisse einer Maura Isles. Bei Grangé stehen sie mit beiden Füßen im Dreck, überschreiten brutal ihre Kompetenzen und heften sich wie Bluthunde auf die Spur eines Täters. Das macht sie glaubhaft. Das läßt sie verlieren. Das läßt sie im Schatten leben.
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- folgren

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2007
  • Verlag: Lübbe Audio