Eisiges Runengrab

  • von Robert J. Mrazek
  • Sprecher: Herbert Schäfer
  • 7 Std. 51 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Atemlose Schnitzeljagd durchs ewige Eis

Grönland: Ein Expeditionsteam versucht, ein im Zweiten Weltkrieg verschollenes Flugzeug zu orten. Zufällig entdeckt es ein gut konserviertes Wikingerschiff, in dem sich eine mit Runen behauene Steintafel befindet. Es wird ein Team aus renommierten Wissenschaftlern zusammengetrommelt. Doch bereits in der ersten Nacht wird das Lager von einem Trupp bewaffneter Männer überfallen. Die junge Runenexpertin Lexy Vaughan und Steven Macaulay, ein kerniger Ex-Pilot, sind die einzigen Überlebenden.

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Hörerrezensionen

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Lesenswert

Eine tolle Idee für ein Buch und der Sprecher hat es mit Leben erfüllt. Absolut empfehlenswert!
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- Judith

Beginnt spannend, wird aber schnell blödsinnig

Mir hat das Hörbuch nicht gefallen. Einzig die übersichtliche Länge ist OK, denn länger hätte ich das Geschwurbel nicht ausgehalten.

Was zunächst spannend beginnt, wird schnell hanebüchen und abgegriffen. Es gibt die übliche Schnitzeljagd, um einen ultrageheimen Geheimbund daran zu hindern, etwas unsagbar Böses zu tun. Das ist das althergebrachte, hundert mal durchgekaute Thriller-Rezept, das mir mittlerweile zum Hals raushängt.

Die Motivation der Charaktere ist einfach nur hanebüchen. Eben noch von einer Horde Terroristen auf dem grönländischen Eis verfolgt, stürzt man sich sofort in die erwähnte Schnitzeljagd um, nun ja, um was eigentlich? Warum bleiben die Protagonisten eigentlich nicht zuhause nachdem sie es nach Amerika geschafft haben? Man hat das Gefühl, sie machen das alles nur, "weil man es eben in Thrillern so macht." Irgendwer muss halt sinnbefreit durch die Welt laufen.

Dem Autor gelingt es auch nicht, Stimmung und Atmosphäre zu erzeugen. Wie es irgendwo aussieht, riecht oder was die Leute fühlen, bleibt auf der Strecke. Die sensationelle Entdeckung am Anfang des Buches wird im Hörbuch in zehn Minuten abgehandelt. Dafür wird immer explizit erwähnt, welches Waffenmodell gerade zum Einsatz kommt. Amis halt.

Dann gibt es da noch eine blödsinnige Romanze. Plötzlich knutschen Lexi und McAulley. Aber warum eigentlich? Da hat sich vorher nichts angebahnt. Kein Knistern, keine Entwicklung. Wie aus dem nichts meint er (sinngemäß): "Ich will dich." Und sie "Ich dich auch." Sie kennen sich seit drei Tagen und führen sich plötzlich auf, wie ein jahrelang verheiratetes Ehepaar.

Der Sprecher krönt diese schlechte Leistung. Er nuschelt sich durch das Buch und klingt wahlweise wie jemand, dessen Gebiss zu locker sitzt, oder der zu viel Speichel im Mund hat, was vor allem bei "Sch"-Lauten ekelhaft klingt. Dabei sitzt er gaaaanz naaaah am Mikrofon und spricht stellenweise so langsam und unbeteiligt, dass der langweilige Stoff noch viel langweiliger klingt.

Sorry, das hier ist ein billiger Abklatsch von Dan Brown und als Hörbuch dazu noch schlecht umgesetzt.
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- Der Leser

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2016
  • Verlag: audio media verlag