Fireman

  • von Joe Hill
  • Sprecher: David Nathan
  • 25 Std. 11 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der "Fireman" retten - ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Wie der Vater ,so der Sohn

Ich als absoluter King Fan bin an dieses Buch vorbehaltlos rangegangen ,ich hab es mir gekauft ,weil ich ehrlich gesagt neugierig war wie der Sohn vom King seine Bücher schreibt ,entweder hat er wirklich viel von seinem Vater geerbt oder aber vati hat ihm geholfen .
Ich kann mir aber auch vorstellen ,das es schwierig ist ,wenn man so einen berühmten und erfolgreichen Vater aus seinem Schatten hervorzugehen.
Ich freue mich auf jeden Fall auf neue Bücher von Joe Hill .
Zu David Nathan kann ich nur sagen :ich liebe diese Stimme 😍
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- Christiane

Spannung ...mit irritierendem Beigeschmack

Wie haben Sie auf das Ende des Hörbuchs reagiert? (ohne dabei natürlich zu viel zu verraten!)

Auf der Suche nach neuer Audio-Unterhaltung bin ich auf den Roman gestoßen und war zunächst mal über die Thematik erfreut: Pandemien und Weltuntergangsszenarien versprechen in der Regel unterhaltsame, spannende Stunden. Die Erkenntnis, dass hinter dem Autor Joe Hill kein anderer als Stephen Kings Sohn Joseph King steht, kam erst später, machte das Hör-Projekt aber nur interessanter. Die Romane vom Herrn Vater kenne ich sehr gut, mit ihnen bin ich aufgewachsen - also mal sehen, was und wie der Sohn so schreibt. Das Ergebnis lässt mich allerdings etwas ratlos und zwiegespalten zurück.

Dem Roman zu Gute halten, lässt sich vorab eine gute Grundidee, die auch durchaus spannend umgesetzt wird.
Die Grundkomponenten dabei: Eine mysteriöse Seuche die ein Land in Schutt und Asche legt, eine schwangere Hauptprotagonistin inmitten der sich auflösenden zusammenbrechenden Gesellschaft, eine kleine Splittergruppe Überlebender die eine kleine isolierte Gemeinschaft bildet, religios anmutender Fanatismus, das versteckte Tagebuch eines gewissen Harold Cross, ein taubstummer Junge namens Nick...an was erinnert uns das nur?

Jhep, genau. An fast jeder Biegung der Geschichte werden dem Leser mehr oder minder offensichtliche Verweise auf "The Stand", einen der erfolgreichsten Romane Kings, vor die Füße geworfen.
Anfänglich habe ich diesen technischen Kniff auch als durchaus interessant empfunden. Dies vor allem, da Joe Hill Annahmen des Lesers über vermeintlich bekannte Charaktere/ Motive gewissermaßen gegen ihn verwendet - verhält und entwickelt sich vermeintlich Bekanntes in seinem Roman doch überraschend und ganz und gar untypisch (siehe Mutter Abigail...ähh Laura). Was jedoch als interessante Note beginnt, entwickelt sich allerdings nach und nach zu einem immer präsenteren Störfaktor, da der tiefere Sinn der zahlreichen Anspielungen auf sich warten lässt. Die eigentliche Geschichte wir mit Fortschreiten des Romans immer mehr von folgender Frage in den Hintergrund gedrägt: Warum nur? Was soll das? Und genau diese überschattende Dauerirritation hat mir die Freude an dem Roman rückblickend ziemlich vergällt.

Das dystopische Szenario, das prima für sich funktioniert hätte, macht durch viele vermeintlich bewusst gesetzte Zitate und Verweise neugierig auf eine höhere Auflösung...die dann nicht kommt. Was bleibt , ist ein etwas irritiertes Kopfschütteln, das der an für sich recht gelungenen Geschichte nicht gerecht wird. Wollte Hill der großen Romanikone seines Vaters ein Denkmal setzen? Wollte er dem reichlich pathetisch- verklärten Original einen kritischen Spiegel vorhalten? Ist der Roman Denkmal oder Gegenstatement...oder die vorauseilende Reaktion eines jungen Schriftstellers, der gerne über den Weltuntergang schreiben möchte und dabei genau weiß, dass er kaum jemals aus dem großen Schatten des Vaters heraustreten können wird? Man weiß es nicht.

Dabei möchte ich die positiven Aspekte der eigentlichen Geschichte nicht in Abrede stellen. Tatsächlich funktionierte für mich der stringente Plote und der gelungene Spannungsbogen bis zum Schluss ganz ausgezeichnet und ich habe das Hörbuch in 3 Tagen durchgehört. Auch fand ich insbesondere die "dunklen" Charaktere der Geschichte durchaus interessant gezeichnet, da jeder in seinen Motivationen überzeugt und realistisch angelegt ist.Insgesamt würde ich den Roman aus den oben genannten Gründen allerdings eher solchen Lesern empfehlen, die mit dem berühmten Endzeitroman Stephen Kings nicht vertraut sind.

Ohne diese "Vorbelastung" lässt sich die eigentliche Geschichte in meinen Augen deutlich unbefangener genießen.


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- Kassiopeya

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 06.05.2017
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland