Gone Girl

  • von Gillian Flynn
  • Sprecher: Christiane Paul, Matthias Koeberlin
  • 17 Std. 36 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

"Was denkst du gerade, Amy? Das habe ich sie oft gefragt. Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?" Genau das fragt sich Nick Dunne an diesem sonnigen Morgen seines fünften Hochzeitstages, als seine Frau spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sofort Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Die Polizei findet immer mehr Indizien, die Nick belasten. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

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Beschreibung von Audible

Was ist Lüge - was die Wahrheit? Welche Abgründe verbirgt diese "perfekte" Ehe?Das Krimi-Drama "Gone Girl. Das perfekte Opfer" von Gillian Flynn war ein Überraschungs- und Welterfolg. Zu Recht, denn die Geschichte ist voll von unerwarteten Wendungen, psychologischen Raffinessen und geschickt verpackter Gesellschaftskritik.
Nick und Amy Dunne führen eine scheinbar perfekte Ehe - bis Amy an ihrem fünften Hochzeitstag spurlos verschwindet. Der verstörte Ehemann wird zunächst mit Mitleid überschüttet, doch dann wird Amys Tagebuch gefunden. Dies zeichnet ein anderes Bild von Nick: untreu, gefühlskalt und gewalttätig. Hat er Amy getötet, um seine finanziellen Probleme zu lösen? Der Hörer findet sich in einem Netz aus Lügen wieder, in dem alles auf die eine Frage hinausläuft: Wo ist Amy Dunne?
Christiane Paul und Matthias Koeberlin sind erfolgreiche Schauspieler und erwecken Nick und Amy in diesem Hörbuch meisterhaft zum Leben. Mal nüchtern, mal bewegt aus der Ich-Perspektive erzählt, gehen ihre Gedanken unter die Haut.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Falsche Gediegenheit

Ich mag Weltlitieratur, und ich mag Trivialliteratur. Was ich nicht mag, ist, wenn Autoren von Triviallliteratur versuchen, ihre bücher so hochzubrezeln, das sie hochtrabend klingen, wie etwas Besseres, die Texte es aber nicht sind.
Die Idee ist erstmal nicht neu - Geschichten aus verschieden Blickwinkeln in Tagebuchform zu erzählen - das geht sicher zurück auf Wilkie Collins, dem Erfinder des Kriminalromans im 19. Jahrhundert. Straffer erzählt, hätte das ganze sicher sogar ein flotter, origineller Thriller sein können, denn die schon von andern genannten originellen Wendungen gibts durchaus.
ABER: Das Buch ist überfrachtet mit Metaphern, die schief, deplatziert oder einfach öde sind. Immer wieder dieser Versuch, den Balzac für Arme zu geben - mich ärgert das. Es gibt Autoren, die können eine gute ausschweifende Bildersprache produzieren - King zum Beispiel, da stimmt jedes Bild. Hier ist die Metaphernwut mitunter wirklich lächerlich - glücklicherweise nimmt sie in der 2. hälfte etwas ab.
Abgesehen vom wirklich schaurigen pseudointellektuellen Schreibstil Flynns - der Roman dürfte wohl das lauwarmste und halbherzigste Ende seit Collodis Pinocchio haben -
konnten mich auch die Vorleser nicht ganz überzeugen. Chrstiane Paul war für mich nicht diese Frau - aber das ist wirklich Geschmackssache. (Zu schildern warum, würde Spoiler produzieren.) Und zu meiner eigenen Überraschung mochte ich Matthias Koeberlins Stil auch nicht - ich finde es (das nervte mich schon bei Hansonis) echt albern, sich so gedämpft durchs Hörbuch zu flüstern, als wohne unterm Studio eine alte Dame und klopfe bei lauteren Passagen immer ärgerlich mit dem Besen an die Decke. Ein bißchen mehr Temperament hätte ich schön gefunden. So verstäkte Koeberlins sanfte Stimme noch das Gefühl von falscher Gediegenheit, das der Roman in mit hervorgerufen hat. Sorry - aber das war diesmal nicht mein Ding.
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- Matthias

Gute Geschichte, enttäuschendes Ende

Über den Inhalt wurde genug geschrieben, dies lasse ich aus. Nach dem etwas trägen Start und nachdem ich mich an die Zeitsprünge gewöhnt hatte, fand ich die Story echt gut und konnte das nächste Kapitel kaum erwarten. Dann in der Mitte der Aha-Effekt, der sich im zweiten Teil aufbaute. Die Figuren wurden mir in der zweiten Hälfte wesentlich unsympatischer, wo ich vorher teilweise noch Verständnis und Mitleid empfinden konnte. Je weiter der Schluss nahte, desto mehr dachte ich : nein, nein, nein, lass es bitte nicht so enden. Aber es endete leider doch so (ähnlich) wie ICH es NICHT hören wollte.

Irgendwann werde ich es noch ein weiteres Mal hören, um die Details besser zu erfassen. Das Kopfkino funktionierte jedenfalls gut. Die Sprecher waren super und passten hervorragend zu den Charakteren. Bin gespannt, wie Mrs Witherspoon es verfilmt.
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- Bianca K.

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2013
  • Verlag: Argon Verlag