Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

  • von S. J. Watson
  • Sprecher: Tanja Geke
  • 13 Std. 1 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

"Es ist wie sterben, jeden Tag. Immer und immer wieder." Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst - alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?

Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt, sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben - und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert?

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Manchmal ist weniger mehr

Vor einigen Jahren war das hier bei Audible der ganz große Renner: "ich darf nicht schlafen", gelesen von Andrea Sawatzki. Ein Überraschungserfolg. Nur wie so oft gekürzt. Nun, passend zum Kinofilm, gibts den Roman ungekürzt nachgereicht - diesmal von Tanja Geke gelesen.
Zunächst einmal ist es ein Vergnügen zu hören, wie beide - echte Gigantinnen in ihrem Fach - sich mit dem Tagebuch der vergesslichen Christine auseinandersetzen, beide mit unterschiedlichen Akzenten, beide aber unbedingt überzeugend. Das wäre wirklich ein Traum, gäbe es das öfter, nicht nur bei den ewigen Standarts der Literatur wie Sherlock holmes oder Effi Briest -dass man wie bei Opern oder sinfonien verschiedene Interprationen aussuchen & hören kann... Manchmal bekommen bücher dadurch eine ganz neue Farbe, einen neuen Blickwinkel.
Tanja Geke liest mit tieferer, ruhigerer Stimme, ist eine weniger aufgeregte Christine. Ihre Männer werden auch immer besser, klingen nicht mehr so nach Karikatur wie früher.
Warum gibt man dieser hochbegabten Frau nicht viel, viel öfter was richtig Gutes zu lesen? Es vergehen immer ewig lange Wartezeiten, bis sie zwischen einer gewissen sehr fluffigen und streitbaren Frauenkrimireihe mal wieder was macht, das richtig ins Schwarze trifft.
Zurück zum Roman: Witzigerweise muß ausgerechnet ich, der sonst so kompromißlose Kämpe fürs Ungekürzte, zähneknirschend eigestehen: Die Kürzung der Sawatzki-Fassung war genial! Die hätte eigentlich schon beim Lektorat erfolgen können. Die gekürzte Fassung hatte genau das richtige Tempo und einen tollen Spannungsbogen. Hier leiert doch einiges aus, wiederholt sich, wird grade durch die ewigen Wiederholungen leicht unglaubwürdig. Ein super überkonstruierter Roman muß, finde ich, auch Tempo haben, sonst fängt man an, über die Sinnhaftigkeit des Ganzen nachzudenken. Was mir bei der gekürzten Fassung als großer pfiffiger Krimispaß erschien, war mir hier, als zähes Psychodrama, doch zu durchgeknallt. Diese Frau, die so lange und klug reflektiert, und doch immer wieder jeden morgen ohne Gedächtnis aufwacht...Man fragt sich dann doch, wo ihre ganze Beredtsamkeit und Klugheit herrührt, wenn sie jeden Morgen von vorn anfängt...
Wie auch immer, die zweite Hälfte ist deutlich packender, und da man Frau Geke so gern zuhört, wars keine verschwendete Zeit.
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- Matthias

Sehr langgezogene Geschichte

Das Hörbuch ist sehr gut gesprochen. Die Geschichte aber wenig spannend und viel zu lange mit vielen Wiederholungen. Nicht zu empfehlen
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- Michael

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 23.10.2014
  • Verlag: Argon Verlag