Im Zeichen des Drachen : Jack Ryan / John Clark

  • von Tom Clancy
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Serie: Jack Ryan / John Clark
  • 46 Std. 12 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein fehlgeschlagenes Attentat auf den Chef des russischen Geheimdienstes ist der Auslöser für eine weltweite Krise. Jack Ryan - neu gewählter Präsident der USA - ist gezwungen, seine schärfste Waffe einzusetzen, den Antiterrorspezialisten John Clark. Ein Szenario von erschreckender Aktualität!
"Im Zeichen des Drachen" ("The Bear and the Dragon", 2000) ist inhaltlich der elfte Roman aus der Reihe um Jack Ryan und/oder John Clark.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

es gab schon bessere

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen...3 Sterne...

Das Hörbuch ist gut und es macht Spass zu hören; aber es ist diesmal wirklich viel zu stark auf US-Propaganda ausgelegt. Amerika bestimmt und die Nato erfüllt den Wunsch... Frank Arnold ist wie immer spitze, er kann nur lesen, was Clancy schreibt. Ich vermisse die Unvoreingenommenheit; dafür kommen die Vorbehalte wieder zum Vorschein: Deutsche sind steif, Franzosen arrogant und nur auf Frauen aus, England unterstützt sowieso die USA und der Rest der Welt glaubt natürlich ohne zu hinterfragen was ihnen von Washington aufgetischt wird.

Ich finde es ist so ziemlich das schlechteste (Hör)Buch aus der Ryan-Reihe :(
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- Alx

Reaktionär-rassistischer "Fast Food"-Roman

Im Grunde ist das, was Tom Clancy hier abliefert, eine bodenlose Frechheit. Nicht was den durchaus spannenden, wenn auch dieses Mal reichlich unglaubwürdigen Plot angeht. Nicht, was die Logiklücken betrifft, die ich bei Clancy bislang selten entdeckt habe. Eher, was die unsagbar großkotzige, beinahe rassistische Arroganz angeht, die er seinem Tonfall in diesem Buch verleiht.

Dieses Mal geht es den Chinesen an den Kragen. Diese sind – im Denken seiner amerikanischen Spitzenpolitiker – „Schlitzaugen“ und „gelbe Teufel“, deren „Schwänze nicht lang genug sind, um sich auf einen Pinkelwettbewerb mit den USA einzulassen“.

In diesem Stil geht es munter weiter. Deutsche sind steif, Franzosen arrogant, und England ist langweilig. Naja, immerhin gibt es dort gutes Bier. Über allem stehen die Amerikaner. Wie ein geduldiger Vater versuchen sie – als einzige wirklich wissend und erwachsen – die freche Kinderschar zur Raison zu bringen.

Clancys Politiker-Riege sagt und denkt permanent „scheiße“ (oder „heilige Scheiße“), ergeht sich selbst im Oval Office in Bauarbeiter-Monologen, gefüllt mit einem Kraftausdruck nach dem Nächsten. Selten ging es in der Welt der Spione und Spitzenpolitiker so unflätig und ordinär zu, wie in diesem Roman (und ich kenne alle Clancys, schätze sie, bis auf wenige Ausnahmen, durchaus). Selten wird offen derart über alle Nationen bis auf die Eigene hergezogen, in Klischees und Plattitüden gebadet und das Loblied auf Bier, Grillfleisch und amerikanische Cheeseburger als einzig wahre kulinarische Köstlichkeiten, die es zu schätzen gilt, gesungen.

Fast könnte man es für Satire halten. Ist es aber leider nicht.

Sieht man über die stellenweise schreiend unglaubwürdige Story hinweg, erträgt man die Moralpredigten des Autors, der uns Lesern/Hörern die Welt erklärt, bleibt ein am Ende dennoch spannender und von Frank Arnold gewohnt gut gelesener Roman der Fast Food-Klasse. Der stellenweise gewaltig nervt!

Man möchte sagen: Dieses Buch ist die Druckerschwärze nicht wert, mit der es zwischen die Buchdeckel gepresst wurde.
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- Tobias

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 04.07.2013
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland