Kalte Macht

  • von Jan Faber
  • Sprecher: Kai Wiesinger
  • 12 Std. 28 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Natascha Eusterbeck wird von der Kanzlerin höchstpersönlich zur Staatssekretärin ernannt und erhält von ihr den Auftrag, heimliche Machtstrukturen und Seilschaften in ihrem Umfeld zu entlarven und potenzielle Feindescliquen ausfindig zu machen. Ihr wird schnell klar, dass ihre Anwesenheit nicht von allen geschätzt wird: Sie erhält Drohmails, wird verfolgt und eingeschüchtert. Und als sie dann auch noch einem Komplott von ungeheuerlicher Brisanz auf die Spur kommt, wird aus dem Spiel tödlicher Ernst...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Ich schaff es nicht

Das Buch:
Worum es geht ist ja beschrieben. Leider schaffe ich es nicht, zu verifizieren ob die Beschreibung mit dem Inhalt übereinstimmt, denn nach 2 Stunden habe ich es aufgegeben mir das Buch weiter anzuhören. Das liegt zum Einen am Sprecher (siehe unten), aber auch daran, dass ich es einfach nicht mag, wenn Charaktere nur durch die Dummheit anderer Charaktere hervorgehoben werden ... und genau dass passiert hier. Alle Protagonisten verhalten sich dermaßen dumm, dass es für die Hauptdarstellerin nicht schwer ist besonders schlau rüber zu kommen. Aber sorry, wer bitte lässt sich denn mitten in der Nacht auf einer Landstraße die Autoschlüssel von einem Polizisten abnehmen der sich nicht ausweisen will und sitzt dann stundenlang rum und wartet auf dessen Kollegen, wenn er ein Handy in der Tasche hat und einfach nur mal eben irgendwo anrufen muss ... tstst, und die Tusse soll auch noch im Bundestag sitzen ... ok, ich halte auch nicht viel vom IQ unserer Abgeordneten, aber dafür muss man schon an einer Hirnkrankheit leiden. Nee, ich schaffe es nicht dieses Buch weiter zu lesen.

Der Sprecher:
Ich mag Kai Wiesinger. Echt, ich finde ihn klasse ... als Schauspieler. Als Sprecher in einem Hörbuch kommt er für mich umgehend auf die schwarze Liste. Seine Stimme ist einfach zu individuell, man erkennt sie schon wenn er leise flüstert und die Lautstärke auf 1 steht. Und dazu kommt, dass er einfach nicht gut darin ist, unterschiedlichen Charakteren unterschiedliche Stimmen zu geben ... ich musste nach einer Unterbrechung erst immer erst ein paar Sekunden zurück spulen um raus zu finden, wer denn nun gerade spricht. Nee, ich schaffe es auch nicht, dieses Buch weiter zu hören.

Meine Bewertung (1 Stern)
Passiert mir sicher selten, dass ich nur einen Stern vergebe, dafür habe ich zu viel Respekt vor den Autoren die es schaffen ein ganzes Buch zu schreiben und vor den Sprechern, die es schaffen ein solches Buch zu vertonen. Aber hier kann ich nicht anders, es ist meine Meinung, nichts objektives, also muss ich es leider durchziehen. Ich finde das Buch zwar inhaltlich interessant, aber so trivial geschrieben, dass ich es nicht schaffe es mir anzutun und den Sprecher, so sehr ich ihn auch als Schauspieler schätze, muss ich in einem Hörbuch auch nicht haben.

Meine Empfehlung
Es gibt sicher sehr viele Leute, die das Buch mögen werden. Dazu muss man einfach über die Dummheit der Protagonisten entweder hinwegsehen können und sich auf die Geschichte konzentrieren, oder es als komödianten Anteil des Buches begreifen. Und wenn man dann auch noch in Kai Wiesinger verliebt ist, ist es sicher genau das richtige Buch.

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Über mich (damit man meine Rezension einschätzen kann):
Typ: Begeisterter Hörer (nahezu täglich)
Interessiert an: SF, Spannung, Technologie, Geschichte, Verschwörungen
Lieblings-Sprecher: David Nathan
Aktuelles Lieblings-Hörbuch: Deamon (1 und 2)
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- Bernd

Spannendes Gedankenspiel, schlecht gelesen

Die Idee, mal einen kaum verschlüsselten Verschwörungskrimi im Kanzleramt spielen zu lassen, hat mir gefallen. "Kalte Macht" ist sicher kein Spitzen-Thriller, aber unterhält als Gedankenspiel - etwas Wissen über die deutsche Geschichte seit 1975 und die Protagonisten der Bonner und Berliner Republik vorausgesetzt.

Auch kann ich Bernds Kritik (erste Rezension) nicht nachvollziehen, die Figuren seien alle "dumm". Brillant ist anders, aber da gibt's Schlimmeres im Krimi-Zoo.

Mit den Sprecherqualitäten von Kai Wiesinger hat Bernd (leider) recht. Der liest - ich sage es mal ehrlich - geradezu erstaunlich schlecht, was dem Hörbuch leider einiges an Spannung nimmt.
Für mich hat Wiesinger damit in Sachen "Bekannte TV-Gesichter sind nicht zwingend gute Sprecher" mal locker Hannes Jaenicke entthront ;-)
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- Stephan

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 15.07.2013
  • Verlag: Der Hörverlag