Keine zweite Chance

  • von Harlan Coben
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • 12 Std. 31 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

'Als die erste Kugel in meine Brust einschlug, dachte ich an meine Tochter.'
Als Marc Seidman wieder zu Bewusstsein kommt, liegt er auf der Intensivstation, seine Frau ist tot, und von seiner sechs Monate alten Tochter Tara fehlt jede Spur. Doch Tara lebt: Eine Lösegeldforderung trifft ein, die Marc neue Hoffnung gibt. Die Entführer geben Marc allerdings nur eine Chance, seine Tochter wieder zu sehen. Doch die Lösegeldübergabe geht schief... >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

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Kritikerstimmen

Ein atemberaubender Thriller, der einer Nerven zerreißenden Achterbahnfahrt gleicht.
--USA Today

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Spannung und Action ab der ersten Hörbuchsekunde

Marc Seidman will gerade frühstücken, als er lebensgefährlich angeschossen wird. Seine Frau wird ermordet und seine sechs Monate alte Tochter wird entführt. Nach einiger Zeit gibt es die erste Lösegeldforderung, aber die Übergabe geht schief.

Achtzehn Monate später, nachdem sich Marc einigermaßen an seine neue Situation gewöhnt hat, bekommt er überraschend doch noch eine zweite Chance. Marc, der zu diesem Zeitpunkt selbst als Verdächtiger erscheint, ruft seine ehemalige Freundin Rachel, eine Ex-FBI-Agentin, zu Hilfe. Doch auch die Behörden haben die Ermittlungen noch nicht eingestellt. Die Ereignisse überstürzen sich.

Schon die ersten Minuten dieses Hörbuchthrillers sind spannungsgeladen. Und es geht Schlag auf Schlag weiter. Ständig wird der Zuhörer bezüglich der Identität der Kidnapper in eine Sackgasse geleitet. Plötzlich scheinen alle verdächtig - nicht nur die Bösewichte. Der temporeiche Roman endet mit einem raffinierten, völlig überraschenden Schluss.

Coben hat hier wieder einen erstklassigen Thriller abgeliefert. Auch ohne Myron Bolitar (mein Lieblingsheld bei Harlan Coben) wirklich hörenswert.
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- Thomas

Familie über alles

Wie immer bei Harlan Coben verschwindet eine Person spurlos. Dieses mal ist es Tara, die 6 Monate alte Tochter des Kinderchirurgen Marc Seidman.

Mir haben die Romane von H. Coben bisher immer sehr gut gefallen. „Keine zweite Chance" ist kein Roman mit Myron Bolitar, der Hauptfigur vieler Coben-Romane. Die Story ist routiniert geschrieben. Zu routiniert. Der Funke sprang lange nicht über. Erst im Laufe des zweiten Teils beginnt der Hörer mitzufiebern. Es wird spannend.

Vor allem die ersten beiden Stunden sind jedoch arg langweilig. Dauernd wird der Wert einer heilen Familie beschrieben und glorifiziert. Das nervt. Die Geschichte plätschert dahin. Coben benötigt lange um das Netz zu stricken mit dem er den Hörer später fangen will.

Die Nebencharaktere - eine der Stärken von Harlan Coben - sind wesentlich uninteressanter als in seinen anderen Romanen. Vor allem Lydia, ein ehemaliger Kinderstar, die abgrundtief böse, verrückt und gefühllos ist, erscheint so was von konstruiert, dass man sie gar nicht richtig hassen kann.

Insgesamt ist der Roman, vor allem im letzten Drittel, spannend. Die Auflösung halbwegs glaubhaft. Würde ich nicht bereits alle Romane von Harlan Coben hier bei audible gehört haben, hätte ich 4 Sterne gegeben. So sind es nur 3, da „Keine zweite Chance" der bisher schlechteste Roman ist.

Detlev Bierstedt liest wie immer gut. Er hat nicht ganz die Klasse von Andreas Fröhlich (Eragon) oder Reinhardt Kuhnert (Das Lied von Eis und Feuer). Dennoch passt seine Stimme einfach gut zu den Coben-Romanen. Vielleicht hat sich aber auch schon eine Art Sättigungsgefühl eingestellt bei so vielen Coben-Bierstedt-Hörbüchern.

Freunde intelligenter Thriller sollten zunächst erstmal die besseren Coben-Bücher hören. Am besten beginnt man mit „Kein Sterbenswort" - ein Superthriller ohne Myron Bolitar.
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- Jochen

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 10.12.2008
  • Verlag: Audible GmbH