Inhaltsangabe

Moskau, 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Nackt. Fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow kann jedoch die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als das nächste Kind ermordert wird, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Damit bringt er nicht nur sich, sondern seine ganze Familie in tödliche Gefahr...
(c)+(p) 2008 Lübbe Audio
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Kritikerstimmen

Ich mag nun mal keine Krimis. Aber das hier ist etwas anderes: spannend erzählt und eine spannende Geschichte.
--Elke Heidenreich
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von folgren Am hilfreichsten 03.07.2008

Staatsmacht

Was für ein Thriller. Obwohl der Autor von einem der dunkelsten Kapitel der Sowjetunion erzählt, gleicht der geschilderte Stalinismus jedem totalitären System, das sich nur auf eines versteht, seine Bürger einzusperren, zu verfolgen, sie mundtot zu machen und mit Privilegien in Anhänger zu verwandeln. Der Offizier Leo Demidow funktioniert. Er ist verheiratet, hat seine Familie versorgt und hält seine Widersacher klein. Dann jedoch bei einem Verhör kommen ihm Zweifel: er glaubt jemandem, der eigentlich schuldig sein muss. Um ihn herum, zerfällt alles, an das er bisher geglaubt hat, und der Staat erlegt ihm sogar die Pflicht auf, seine eigene Frau zu denunzieren. Was er nicht tut. Zum Dank wird er nicht nur degradiert und in die Verbannung geschickt, sondern muss von seiner Frau auch noch erfahren, dass sie ihn nicht liebt und ihn nur aus Angst geheiratet hat. Das Faszinierende an Rob Tom Smith Roman ist, dass er nicht nur einen überzeugenden Fall eines Serienmörders aufbaut - entlang einer Eisenbahnstrecke tauchen entsetzlich zugerichtete Leichen auf - er führt uns auch dorthin, wo die Menschen den Blick senken, um nicht aufzufallen, läßt uns spüren, wie leicht es ist, selber zum Verurteilten zu werden. In immer wieder überraschenden Wendungen schafft es Smith, die Spannung auf einem Höchstmaß zu halten. Wenn am Ende der Showdown ansteht, wirken alle Ideologien, jegliche Staatsmacht klein. Es geht um verfehlte Liebe, um Hass, um Neid, um ganz persönliche Dinge. Smith läßt seine Geschichte vor der großen Kulisse der Sowjetunion spielen, zeigt ungeschönt das Land, den Hunger, die beengten Wohnverhältnisse. Er läßt aber auch ein Stück Hoffnung keimen, in dem die Menschen je weiter sie von Moskau entfernt leben, noch so viel Solidarität empfinden, dass sie abseits der Vertuschung einen Kindermörder richten wollen. Ein atemloser Thriller mit Tiefgang.

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23 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

1 out of 5 stars
Von danimitsahne Am hilfreichsten 08.04.2009

Lieber lesen ...

Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Hörbuch gegangen - zum hochgelobten Inhalt kann ich leider (noch) nichts sagen, das werde ich erst tun können, nachdem ich das Buch gelesen habe. Die Hörfassung musste ich leider nach einer halben Stunde abbrechen, weil ich den Sprecher - die Andeutung eines Akzents, das lieblose, fast schon schlampige Herunterlesen - wirklich unerträglich fand.

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16 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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