Niceville

  • von Carsten Stroud
  • Sprecher: Michael Hansonis
  • 14 Std. 18 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Niceville. Eine Kleinstadt im Süden der USA, idyllisch, altmodisch und noch immer fest in den Händen der Gründerfamilien. Hier lässt es sich leben. Aber irgendetwas läuft schief in Niceville. An einem Sommertag verschwindet der kleine Rainey Teague. Zehn Tage später wird er gefunden - in einer alten Gruft. Er liegt im Koma. Nick Kavanaugh, der Ermittler, steht vor einem Rätsel. Niceville findet keine Ruhe mehr. Merle Zane und Charlie Danziger überfallen eine Bank und machen sich mit zweieinhalb Millionen Dollar aus dem Staub. Nach einer Meinungsverschiedenheit knallen sie sich gegenseitig ab. Beide überleben schwer verletzt. Niceville wird zu einem Ort ohne Gnade. Während eines infernalischen Wochenendes überschlagen sich die Ereignisse. Liegt ein Fluch über Niceville? Geht er aus von einem mit schwarzem Wasser gefüllten Loch auf dem Felsen über der Stadt? Man sagt, etwas lebt darin. Doch was? "Niceville" ist wie die perfekte Vorlage für eine neue Kultserie: schweißtreibend wie ein Roman von Stephen King oder Lee Child, meisterlich wie einer von Cormac McCarthy, mysteriös wie "Twin Peaks" und "Lost", abgefahren wie ein Film von den Coen-Brüdern und abgebrüht wie einer von Quentin Tarantino.

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Umständlich - Ohne Erinnerungswert

Michael Hansonis klingt oft wie Marlon Brando in Der Pate. (Aach, Bonasera, Bonasera, was habe ich Dir bloß getan, dass Du mich so respektlos behandelst?) Kennen wir ja alle. Hätte er die rauchige und heisere Stimme einer Person zugeteilt, wär’s in Ordnung gewesen. Aber oft spricht er die Handlung mit dieser Stimme und damit animiert er mich als Zuhörer des Öfteren zum Räuspern. Und nötig hat er es ganz sicher nicht. Seine (normale) Stimme – wie im Audible Exklusive Interview – kann sich hören lassen. In der zweiten Hälfte des HB wird’s übrigens auch besser.

Der Vergleich mit Stephen King ist soweit in Ordnung als das der Autor eine Stadt und deren Bewohner in mysteriösen, kriminellen, abenteuerlichen und bedrohlichen Situationen zu beschreiben versucht. Die Betonung liegt auf versucht. Während King 10 Hauptcharaktere und viele Nebenfiguren spielend unterbringt ohne zu verwirren, gelingt es diesem Autor nur bedingt. Was man ihm allerdings nicht vorwerfen kann, ist, dass er keine Ideen hätte. Wohlwollend betrachtet setzt sich ein Erzählstrang mit dem Verschwinden des kleinen Rainey und einem mysteriösen schwarzen See auseinander. Ein anderer beschäftigt sich mit einem Banküberfall mit ungeahnten Folgen und dann gibt es noch den ganz üblen, gewalttätigen, rachsüchtigen Bösen. Aber es gibt Anfangsschwierigkeiten. Im Minutentakt werden einem die Namen der Bewohner und ihr Beziehungsgeflecht um die Ohren gehauen. Respekt wer da mitkommt. Hinzu kommt das ausgeprägte Vergnügen des Autors am Rätselmachen. Leider gibt es keine Garantie dafür, dass der Spaß beim Entschlüsseln genauso groß ist.

Nach 14 Stunden ist dann Schluss. Fast. Denn hier handelt es sich um eine Trilogie, die in Buchform wohl erst 2013 fortgesetzt wird. Ob ich sie lesen werde? Aus heutiger Sicht eher nicht.
Lesen Sie weiter...

- Eddie7

Verwirrend und enttäuschend

Dieses Buch soll "schweißtreibend" wie ein Stephen King sein? Mysteriös wie Lost? Ich fand es eher langweilig und verwirrend.

Zuerst beginnt es spannend: Ein Teenager verschwindet spurlos während er einen alten Spiegel in einem Ramschladen betrachtet und taucht Tage später in einer alten Gruft auf dem Friedhof auf. Das war's dann auch mit der Mystery. Danach überschlagen sich die Ereignisse und es wird schwer, der Handlung zu folgen. Auf das Mysteriöse, was laut Beschreibung angeblich in Niceville in dem Wasserloch auf dem Felsen lebt, wird erst am Schluss aufgeklärt und in der Zwischenzeit wird kaum darauf eingegangen. Wer hier einen Horror-Roman erwartet - Fehlanzeige!

Der Sprecher hilft auch nicht gerade, die Story packender zu gestalten. Zwar versucht er, den verschiedenen Charakteren eine eigene Stimme zu geben, was aber nicht gelingt, da sie irgendwie immer gleich klingt. Dadurch wird es noch schwerer, die Personen auseinander zu halten und den Geschehnissen zu folgen.
Lesen Sie weiter...

- Ralf Brinkhaus

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 08.02.2012
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland