Operation Blackmail : Agent Solveigh Lang

  • von Jenk Saborowski
  • Sprecher: Elena Wilms
  • Serie: Agent Solveigh Lang
  • 12 Std. 24 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

In Paris wird eine junge Bankangestellte auf offener Straße erschossen, in Bologna stirbt ein ranghoher Mitarbeiter desselben Instituts bei einem Anschlag. Per E-Mail fordern Erpresser 500 Millionen Euro, sonst werden weitere der 60.000 Mitarbeiter irgendwo in Europa sterben. Ein Fall für die geheime, grenzüberschreitend agierende Eliteeinheit ECSB. Agentin Solveigh Lang und ihr Team ermitteln, kompromisslos und mit modernsten Methoden. Als sie erkennt, wie skrupellos und gerissen ihr Gegner wirklich ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.

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Kritikerstimmen

Mit Operarion Blackmail hat Jenke Saborowski ein fulminantes Debüt hingelegt.
-- Mannheimer Morgen

In atemberaubendem Tempo erzählt.' Münchner Merkur 'Diese Seiten machen süchtig.
-- OK! Magazin

Spannende Strandlektüre mit einem weiblichen Jason Bourne.
-- Hörzu

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Geht in Richtung "Oktoberfest"...

Eine International agierende Bank wird erpresst um 500Mio€ und der Erpresser erschießt Mitarbeiter der Bank in ganz Europa. Die einzelnen Länderbehörden sind überfordert von diesem Fall. Eine Art europäisches FBI wird zur Hilfe gerufen.

Die Erzählweise dieses Hörbuches erinnert mich an "Oktoberfest". Es gibt langsame aber auch aktionreiche Passagen.

Insgesamt ist das Hörbuch gut gesprochen und die Geschichte wird gut wiedergegeben. Die Sprecherin liest einem das Buch vor. Es werden keine Stimmen immitiert. Das nimmt zu einem zwar ein klein wenig die Atmosphäre stört aber nicht.
Die Aussprache ist gut und deutlich. Nicht zu schnell und nicht zu langsam.

Insgesamt hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.
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- Karsten Naujok

Könnte ein Drehbuch zu einem Actionfilm sein

Die Geschichte ist nicht uninteressant, wie es präsentiert wird ist nicht mein Fall.
Bei Büchern ist meiner Meinung nach schon länger derselbe Trend zu erkennen wie er irgendwann mal in der Filmbranche eingesetzt hat. Das Resultat in der Filmbranche war, dass Filme von der Geschichte her möglichst flach sein mussten und einen männlichen und weiblichen Hauptdarsteller brauchen zwischen denen mindestens sexuelle Spannung zu beobachten ist, wenn möglich mehr. Hinzu kommt das "No-Brain"-Prinzip. Es muss nicht logisch sein, es muss nur viel Action haben. Der Held muss nicht authentisch sein, sondern in erster Linie möglichst charismatisch.
Mir gefällt das überhaupt. Leider sind viele Bücher aus meinem favorisiertem Genre mittlerweile genauso. Operation Blackmail ist ein solches Buch.

Die Hauptperson halte ich für langweilig, denn zu offensichtlich konstruiert: Man nehme eine schöne Frau. Dann füge man eine optische Auffälligkeit hinzu (in ihrem Fall die Augen). Man füge eine kaputte Kindheit ein. Zu guter letzt noch irgendein krasses Detail, dass sie unverwechselbar und kantig macht: (in ihrem Fall: ein überscharfer Gerüchssinn, ausgelöst durch irgendeine Krankheit).

Die beschriebene Organisation halte ich für absolut unglaubwürdig. Wie bei Büchern dieser Art typisch wird sie als allwissender, ultrageheimer Pool aus absolut unfehlbaren Überexperten, mit unbegrenzen finanziellen Mitteln (neue Agenten bekommen als erstes eine schwarze Amex Kreditkarte) und abgefahrenen Sonderanfertigungen als Ausrüstung beschrieben. In der Praxis werden allerdings unmengen an diletantischen Fehlern gemacht. So ist der Schutz gegen Hacker bspw. völlig unzureichend. Oder sie drucken sich tatsächlich Visitenkarten mit dem Logo der Organisation und betreiben E-Mail-Adressen mit dem Name.eu als Domain (ich muss erinnern: Die Organisation ist so geheim, dass ihr Hauptgebäude James Bond-artig als Computerfirma getarnt wird).

Die Verbrecher halte ich für diletantisch. Die prinzipielle Idee ist gut, aber man bekommt zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ein krimineller Meisterplan vorhanden ist.

Fazit: Ein Roman, der nicht auf Intelligenz sondern abgedroschenen Mainstream setzt. Nicht zu empfehlen, zumindest nicht für jemanden der Flachheit so denkt wie ich.
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- kthesun

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 12.07.2012
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH