Operation Rainbow : Jack Ryan / John Clark

  • von Tom Clancy
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Serie: Jack Ryan / John Clark
  • 35 Std. 46 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Der ehemalige Elite-Marine John Clark und seine multinationale Spezialtruppe haben es mit einem Gegner zu tun, der skrupellos und weltweit agiert. Sollte er Erfolg haben, würde es das Ende für den Großteil der Menschheit bedeuten... "Operation Rainbow" ("Rainbow Six", 1998) ist inhaltlich der zehnte Roman aus der Reihe um Jack Ryan und/oder John Clark.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Mensch Tom...

Bislang fand ich die Bücher von Clancy recht gut. Leichte Kost halt.

„Operation Rainbow“ ist allerdings schlicht daneben.

1. Die Soldaten der Elitetruppe werden an jeder passenden und unpassenden Stelle als wahre Supermänner dargestellt, die – natürlich - ihren Pendants vergleichbarer Organisationen wie SAS oder GSG 9 überlegen sind. Man weiß nur nicht warum, denn die Herren können nicht viel mehr als einer Fliege aus 1 km Entfernung die Zigarre aus der Hand schießen und mit Blendgranaten werfen. Das war’s. Der Rest ist Ballern. Und mit dieser Methode beenden sie gleich drei Terrorakte.

2. Terroristen sind grundsätzlich Dummköpfe, die sich willig und ohne Zögern von jedem Agent Provokateur zu mangelhaft geplanten Himmelfahrtskommandos überreden lassen, bei deren Ausführung sie sich von den Rainbows sofort wie Tontauben abschießen lassen. Man weiß nicht so recht, warum eigentlich.

3. Der als „Legende“ bezeichnete Oberheld John Clark führt die Supertruppe, ohne dass man erfährt, was genau ihn dazu qualifiziert. Jeder Dorfplattfuß aus Hintertupfingen gibt intelligentere Kommentare ab als er. Überhaupt sind die Dialoge oftmals an Oberflächlichkeit nicht zu überbieten.

4. Gleiches gilt für den bei „Rainbow“ mitgeführten Top-Psychologen, dessen gefinkelten Überredungskünste, die er im Dialog mit tumben Geiselnehmern einsetzen soll, sich dem Hörer nicht ansatzweise erschließen. Statt dessen werden Selbstverständlichkeiten im Stile von „Achtung! Die Terroristen sind zu allem entschlossen! Die meinen es ernst!!!“ (Ach.Wirklich?) als tiefenpsychologische Fallstudien verkauft. Der gewiefte Taktiker verursacht angesichts derart zweifelhafter Qualifikationen dann auch folgerichtig den Tod einer Geisel – ein behindertes Kind -, indem er John Clark auf Verdacht empfiehlt, den Terroristen den Strom abzustellen. Wird hoffentlich gut gehen? Leider nicht? Tja. Schade. Pech für die Geisel. Versuchen wir halt was anderes.
Folgen hat dieser geniale Schachtzug für unser Superhirn natürlich nicht, schuld sind ausschließlich die grausamen Bösewichte.

5. Der größte Unfug kommt wie so oft zum Schluss:
a) Nachdem die natürlich ganz zufällig am Ort des Geschehen weilenden Rainbows den mit dem Menschheitsmassenmord beauftragten Attentäter – der soll im Auftrag einer Umweltfirma die ganze Menschheit auslöschen, indem er einen Virus in die Belüftungsanlage des Olympiastadions in Sydney schüttet – festgenommen haben (natürlich ohne vorher den australischen, damit zuständigen und vor allem anwesenden SAS oder wenigstens die australische Polizei zu verständigen - diese Beamten stören bei sowas doch nur), fliegen sie ihn mit der nächste Maschine nach Amerika, ohne auch nur eine einzige Wache an der Belüftungsanlage zurückzulassen. Ein zusätzlich eingesetzter Reserveattentäter, der die Festnahme seines Vorgängers beobachtet hätte, hätte also ungestört den Planeten entvölkern können. Schade, dass die Bösen ebensowenig wie die Rainbow-Truppe an sowas gedacht hatten…
b) Damit nicht genug: Als der Plan auffliegt, schickt John Clark nicht etwa die gesamte Armee der Vereinigten Staaten nebst FBI, CIA und den Avengers in das befestigte Zentrum der Bösewichte in Kansas, um die Täter festzunehmen und alle Beweise zu sichern. Oh nein, das wäre zu einfach und geht, obwohl ja gerade das totale Menschheitsverbrechen verhindert wurde, aus juristischen Gründen irgendwie nicht. Vielmehr lässt man die Schurken seelenruhig zunächst alle Beweise vernichten und dann auch noch aus den USA nach Brasilien ausfliegen. Der Grund liegt auf der Hand: Die Rainbows sollen in Brasilien noch mal so richtig Granaten schmeißen und Fliegen Zigarren aus der Hand schießen…

Ich habe mir das Buch nicht mehr bis zum Ende angehört. Schade. Clancy kann mehr.
Einziger Lichtblick: Sprecher Frank Arnold, den ich grundsätzlich sehr gerne höre und der wie immer engagiert liest.
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- Henrik

Genial

Ein Clancy wie man ihn mag. Ein Erzähler der dem Ganzen noch das berühmte i -Tüpfelchen aufsetzt. Amerikanisierte Heldengeschichten hin oder her, ich möchte unterhalten werden und das gelingt in der Kombination Clancy-Arnold zu 100%.
Bewusst erzähle ich hier nichts zu dem Inhalt. Man soll es von Anfang an selbst erleben können. Über 35 Stunden hervorragende Unterhaltung, was will man mehr.
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- DD

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 24.04.2013
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland