Paranoia

  • von Joseph Finder
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • 13 Std. 52 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Adam Cassidy ist ein junger Angestellter bei Wyatt Telecom. Er hat längst die Hoffnung aufgegeben, einmal die Aufmerksamkeit seiner Vorgesetzten zu erregen. Als er sie doch bekommt, fördert das seine Karriere gar nicht. Wegen einer Party, die Adam aus reiner Gutmütigkeit auf Kosten der Firma für einen Lagerarbeiter ausgerichtet hat, wird er vor den Boss zitiert. Und der macht ihm ein Angebot, das Adam nicht ablehnen kann: Entweder er wandert wegen Untreue in den Knast, oder er erklärt sich bereit, den Konkurrenzkonzern Trion auszuspionieren. Es geht um ein Multimillionen-Dollar-Projekt.

Adam bleibt keine Wahl, als zum Spion zu werden. Der Coup gelingt, und er steigt als Star der Branche bei Trion ein. Fortan ist sein Leben eine Lüge, aber die Lüge ist ein Traum: Er ist reich, fährt einen Porsche, lebt in einem Luxusapartment, wird schnell die rechte Hand des Konzernchefs und geht mit einer Traumfrau aus. Doch er spielt ein brandgefährliches Spiel. Er hat eigentlich keine Ahnung von der brisanten Technik und muss trotzdem seinen Ruf als Goldjunge verteidigen, wenn er nicht auffliegen will. Als er versucht, seine Hintermänner abzuschütteln, gerät er vollends zwischen alle Fronten...

weiterlesen

Kritikerstimmen


Unglaublich spannend geschrieben.
-- Stern

Joseph Finder ist der Gott unter den Thrillerautoren! Er pflückt seine Ideen aus einem blühenden Garten Eden und entwickelt überirdisch gute Geschichten um sie herum. Ein Wirtschaftsthriller, der seinesgleichen sucht!
-- Bild am Sonntag

Ein unvergessliches Buch, das die Thriller-Standards neu setzt.
-- Daniel Silva, US-amerikanischer Autor

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Hausmannskost mit genialem Dessert

Der Rezensent einer deutschen Zeitung nannte Joseph Finder "den Gott unter den Thrillerautoren" der seine Stoffe "aus einem blühenden Garten Eden" zu "überirdisch guten Geschichten" entwickelt. Das ist offen gesagt Stuss und allen Aspiranten, die sich überlegen dieses Buch herunter zu laden, sei gesagt: Finder kocht auch nur mit Wasser – und nicht mit Weihwasser.

"Paranoia", in Deutschland unter dem Titel "Goldjunge" veröffentlicht, erschien 2004. Wer sich die Handys und Computer aus diesem Jahr heute ansieht wird lächeln. Entsprechend muss man es Finder nachsehen das manche Passagen unfreiwillig komisch wirken, wenn es um IT-Technik geht.

Im Kern ist sein Plot einfach: Der faule aber findige Angestellte eines Elektronik-Konzerns (Adam) wird durch Erpressung gezwungen, bei einem Konkurrenten zu spionieren. Gespickt mit hochklassigen Insider-Informationen gelingt es ihm überraschend, zum persönlichen Assistenten des Gründers und CEO aufzusteigen. Der ist ein sehr freundlicher, philanthropischer älterer Herr, der Adam nach Kräften fördert. Was den aber nicht daran hindert, trotz moralischer Konflikte Informationen zu klauen um sie seinem erpresserischen ehemaligen Arbeitgeber zu übermitteln.

Dabei gerät er regelmäßig in brenzliche Situationen, aus denen er nur knapp entkommt. Ehrlich gesagt: Diese Szenen sind konventionell, die Tricks bekannt, darum hält sich die Spannung sehr in Grenzen. In einer Nebenhandlung kümmert sich Adam um seinen todkranken Vater, der seinem Sohn diese Fürsorge mit unflätigen Beschimpfungen dankt. Der Konnex zur Hauptstory ist leider kaum erkennbar. Schließlich sieht sich Adam zu einer hoch riskanten Aktion gezwungen, bei der es um alles oder nichts geht…

Für mich ist offensichtlich, dass Finder seine Geschichte vom Ende her entwickelt hat. Denn der Schluss ist sehr originell und absolut verblüffend – die einzig wirklich überzeugende Idee des Buches. Der vorhergehenden Story hätten drei, vier Einfälle auf diesem Level sehr gut getan. Um es in ein Bild zu fassen: Finder serviert im Vor- und Hauptgang Hausmannskost in der Hoffnung, dass ein geniales Dessert alles wieder rausreißt. Und das klappt leider nicht.

Erzähler Richard Barenberg lässt die Story lebendig und die Charaktere authentisch wirken. Irritierend ist jedoch, dass er an manchen Stellen offenbar nicht weiß, wovon der Autor spricht. Nur ein Beispiel: Es wird ein Gin-Tonic mit Gin der Marke "Tanquerai" gemixt. Barnenberg macht daraus "Tankerei"…

Joseph Finder ist neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller auch Fach-Autor für Spionage-Techniken und Geheimdienste. Doch nur in einer Szene verblüfft er durch die Enthüllung eines technischen Tricks zur Überlistung von biometrischen Scannern mit seinem Wissen – der Rest ist hinlänglich bekannte Hausfrauen-Spionage.

Also: nur sehr knapp Bronze für den Goldjungen…
Lesen Sie weiter...

- Flyboy01

Mehr davon...

Dieses Hörbuch veranlasst mich zu meiner ersten Rezension bei audible.
Spannende, gut aufgebaute Geschichte mit einem überraschenden Ende.
Erstklassiges Hörbuchvergnügen, zu dem insbesondere der Sprecher
Richard Barenberg beigetragen hat. Seine ebenso unaufdringliche wie
angenehme Stimme hat die Figuren hervorragend charakterisiert.

Leider mußte ich feststellen, daß es bisher nur eine deutsche Übersetzung
weiterer Jospeh-Finder-Thriller gibt. Ich hoffe, das ändert sich schon sehr bald !
Lesen Sie weiter...

- uwe

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 08.05.2014
  • Verlag: Audible GmbH