Weißer Schrecken

  • von Thomas Finn
  • Sprecher: Oliver Rohrbeck
  • 15 Std. 23 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Fans von Stephen Kings "Es", aufgepasst - dies wird der Winter des Schreckens! Die kalte Jahreszeit in Perchtal, einem einsamen Dorf im Berchtesgadener Land, scheint besinnlich wie immer. Bis eine Gruppe Jugendlicher einen grauenhaften Leichenfund macht: Ein junges Mädchen treibt unter dem Eis eines Sees, und es ähnelt den Zwillingen Miriam und Elke auf verblüffende Weise. Doch die beiden wissen nichts von einer Verwandten… Bei ihren Nachforschungen stoßen die Freunde auf ein blutiges Geheimnis, das der Pfarrer des Dorfes hütet. Und sie schrecken dabei eine uralte Macht auf, die ihre Rückkehr in unsere Welt vorbereitet.

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Kritikerstimmen

So ist 'Weißer Schrecken' ein guter, weil spannender Horrorthriller, der durch sein eigenständiges Thema und die dichte Atmosphäre beeindruckt.
-- phantastik-news.de

'Weißer Schrecken' wird so zu einem Buch, das trotz einiger vorhersehbarer Entwicklungen bis zum Schluss fesselt und das man nur schwer wieder aus der Hand legen kann. Gruselig gute Unterhaltung, wenn draußen der Schneesturm ums Haus heult. Nach dieser Lektüre wird man den 6. Dezember zweifellos mit anderen Augen sehen.
-- booksection.de

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Retro-Stephen-King-Hommage

Weißer Schrecken ist ein Buch, das wirkt, als wäre es genau für mich geschrieben. Ich mag Stephen King, X-Files, spiele gerne das Rollenspiel H.P. Lovecrafts Cthulhu, lese gerne Jugendbücher und liebe die Amblin-Filme von Stephen Spielberg.

Thomas Finn hat in Weißer Schrecken all diese Zutaten genommen und ein ausgefeiltes Menü für Feinschmecker zusammengestellt, das einerseits an die "gute, alte Zeit" erinnert und andererseits weit über die oben genannten Vorlagen hinausgeht. Weißer Schrecken ist zwar Homage, aber trotzdem originell und auch für sich selbst ein toller und vor allem spannender Roman.

Die Originalität erreicht Thomas Finn durch seine saubere und umfangreiche Recherche. Nebenbei lernt man viel über keltische Mythen und die Verbindungen, die sie mit dem Christentum eingegangen sind, aber auch viel, viel mehr, als man über Sitten und Gebräuche der Vorweihnachtszeit je wissen wollte.

Der einzige etwas kritische Gedanke, der sich beim Lesen einschlich, ist für mich die Frage der Zielgruppe des Romans. Über weite Strecken ist Weißer Schrecken ein Jugendbuch im Stile der Drei Fragezeichen oder der Fünf Freunde. Dann gibt es Einschübe einer anderen Zeitebene, in der die Hauptfiguren als Erwachsene gezeigt werden. Mir persönlich hat das gut gefallen, ich bin aber auch kein jugendlicher Leser mehr. Ich hoffe jedenfalls, dass sich Jugendliche dadurch - und durch das 90er-Jahre-Setting des Romans - von der Lektüre von Weißer Schrecken abhalten lassen.

Ich habe die Figuren während der Lektüre sehr lieb gewonnen und mit ihnen mitgefiebert, so dass ich es ein bisschen schade finde, dass am Ende die Aussichten auf eine Fortsetzung, die sich noch vor dem Epilog angeboten hätte, zunichte gemacht werden. Schade, Weißer Schrecken II würde ganz weit oben auf meiner Wunschliste stehen.

Insgesamt ein Hammer-Buch, das ich nur empfehlen kann.

Einen Stern musste ich für den Sprecher abziehen. Oliver Rohrbecks schauspielerische Leistung ist hervorragend, da gibt es nix zu meckern. Ich habe ihm sehr gerne zugehört. Aber dass der deutsche Autor Thomas Finn zum amerikanischen "Thommäs Finn" umgedeutet wurde, finde ich doch ein kleines bisschen peinlich. Ist vielleicht etwas pinkelig, aber solche Details zählen für mich.
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- Marcus

Viel besser als Stephen King je schreiben könnte!

Tja, ich kann Stephen King nicht mehr viel abgewinnen. Als Kind las ich ihn gern, aber nun finde ich seinen Schreibstil grauenvoll. Auch "Es" hat mich damals kaum gegruselt, auch wenn ich das Buch mochte.

Ich sage dies, da dieses Buch ja als schlechter Abklatsch von Es bezeichnet wurde, mehr oder weniger. Aber das stimmt nicht! Zwar erinnert vieles an Es, aber der Schreibstil von Thomas Finn und die Handlung sind trotzdem völlig anders. Und meiner Meinung nach eben viel besser. Auch die Thematik rund um gewisse Legenden haben nicht viel mit dem Horror-Clown zu tun.

Ich hatte dieses Buch lange auf meiner Merkliste. Doch obwohl ich Fan der "drei Fragezeichen" bin, mag ich Oliver Rohrbeck als Sprecher nicht gerne zuhören. Deswegen kriegt er nur 3 Sterne. Er hat eine schöne Vorlesestimme, doch das Verstellen sollte er sein lassen. Wenn er Jugendliche imitiert (komischerweise bei Bob nicht) und Frauen, klingt er einfach nur weinerlich. Und auch die Beschreibung des Buches klang langweilig.

Jetzt, wo ich es gehört habe: Es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen/gehört habe. Und ich bin eine Leseratte seit ich ein Kind war. Ich habe mich wirklich extrem gegruselt. Die ganze Stimmung und Atmosphäre war mitreißend. Die jugendlichen Protagonisten hatten sehr viel Tiefgang. (Außer dass die zwei Mädels mal wieder "ach so wunderschön" sind. Das ist mir zu Klischee, macht aber jeder.) Ich empfand es sehr lebhaft, wie die 5 miteinander agierten. Viele Wendungen und Entdeckungen waren einfach superinteressant.

Ich empfehle es auf jeden Fall zu lesen. Es ist auch ein amüsanter Weg etwas mehr über gewisse Legenden zu erfahren.
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- Gabriela Scholl

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 16.04.2013
  • Verlag: Audible GmbH