Wenn die Nacht verstummt (Kate Burkholder 3) : Kate Burkholder

  • von Linda Castillo
  • Sprecher: Tanja Geke
  • Serie: Kate Burkholder
  • 10 Std. 1 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Abgeschlachtete Tiere auf der Weide, ein Farmer, der an sein umgekipptes Fuhrwerk gefesselt fast erfriert: In Painters Mill häufen sich die Verbrechen gegen die Amischen. Dann werden auf der Farm der Familie Slabaugh drei Leichen in der Güllegrube gefunden: Vater, Mutter und ein Onkel. Alle drei weisen schwere Kopfverletzungen auf. Ist auch dies ein Verbrechen aus Hass gegen die Glaubensgemeinschaft? Polizeichefin Kate Burkholder, die bis zu ihrem 18. Lebensjahr selbst eine Amische war, kennt die Menschen dort nur zu gut. Mit ihrem Freund John Tomasetti ermittelt sie in dem Fall, der sie bald auch mit den dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

...tendenz fallend....

natürlich lieben wir kate und werden uns auch die nächsten (hör)bücher kaufen. nichtsdestotrotz muss man feststellen, dass das neue werk schwächelt. man sieht das schon an der länge des hörbuches ( kürzer als die vorgänger ). hier wurde schnell eine dünne geschichte in ein tolles konzept verpackt. nervig die ewig langen monologe über kates beziehung. das sind mehr oer minder lückenfüller! trotzdem in summa besser als vieles, was es sonst zu hören gibt. gut gesprochen. der tonfall der sprecherin entspricht der "gelassenheit" der amishen.
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- Shanondoah

Nun reicht's aber! Dies ist ein Band zu viel.

Schreiben nur noch um des Verkaufens willen?

Wo bleiben innovative Ansätze und Ideen? Sicherlich hat Castillo Erzähltalent und kann eingängig schreiben. So lässt sich dieser 3. Band problemlos weghören und genau so wenig bleibt es im Gedächtnis haften oder ist berührend!

Zu Beginn war ich noch sehr angetan von der Kulisse und dem Team Burkholder & Tomasetti. Der erste Fall war innovativ, die Einblicke in das Leben der Amish interessant und der Fall spannend. Der zweite ließ schon etwas nach. NUN bei #3 frage ich mich doch, wie REALISTISCH es ist, dass sich innerhalb von 11 Monaten 3 BRUTALE MORDSERIEN in einem hinterwäldlerischen County ereignen und immer die Amish-Gemeinde betroffen ist. Man könnte doch auch mal ein anderes Umfeld wählen?!

In allen 3 Bänden wird auf dieselbe Art und Weise von Kates Konflikt als ehemalige Amische, dem Verhältnis zu ihrer Familie und ihren Beziehungproblemen berichtet, dies aber in so ähnlicher Weise, daß man eigentlich nur die Tatorte, Leichenanzahl und Namen der Toten etc... austauschen und ein bißchen ändern muß und schon ist das Buch fertig. Mir wird das zu platt und langweilig.

Das Wort brutal bringt mich dann schon zum nächsten Punkt: alle bisherigen Morde sind brutal, oder "echt brutal" (Tomasetti). Die aufrechte und viel zu emotionale Kate, die ihre Fälle so sehr erschüttern und die dauernden Verweise auf ihre Kindheit. In diesem Band 'verwöhnt' sie uns mit plötzlichen Mutteranwandlungen und auch ihr ständiger Alkoholkonsum macht mir Sorgen ;-) Desgleichen die (mehrfachen!!) Rückblendungen auf die frühere Vergewaltigung.

Die Charaktere sind schwarz/weiß gezeichnet, gut oder schlecht. Wie simpel ist das denn? Die S/W Malerei, die vielen unangebrachten bzw. deplatzierten Vergleiche, oder sprachlichen Bilder ("gebrochen wie eine junge Taube", wenn sie die Situation der Tochter der Ermordeten darstellt) sind mir zu viel des Guten; dies gilt auch für das sich ständig wiederholende "Alles wird gut".

Zu viel auch die permanenten Wiederholungen/Verweise auf frühere Fälle und Kates Vergangenheit als auch ihre (und Tomasettis) Beziehungsunfähigkeit. Somit kann man mit diesem 3. Teil problemlos in die Serie einsteigen - denn alles wird wiederholt erklärt. Das führt selbstverständlich zu dem logischen Rückschluß, daß man sich diesen Band getrost 'sparen kann'.

FAZIT: Der dritte Teil ist deutlich schwächer als die beiden Vorgänger; zäh, und künstlich in die Länge gezogen. Langsam wird das Gesamt-Thema langweilig, zudem zunehmend unrealistisch und teilweise unlogisch.

Deswegen glatte ** - wobei ein Stern der sehr guten Vortragsleistung Tanja Gekes geschuldet ist.

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- Leinwandwurm

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 21.05.2012
  • Verlag: Argon Verlag