Wolfsbeute (Martin Servaz 3) : Martin Servaz

  • von Bernard Minier
  • Sprecher: Johannes Steck
  • Serie: Martin Servaz
  • 19 Std. 0 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Die Jagd nach dem immer noch flüchtigen Serienkiller Julian Hirtmann hat Kommissar Martin Servaz an seine Grenzen gebracht. Der Fall bleibt unaufgeklärt. Servaz erholt sich in einem Sanatorium. Weder Margot, Servaz' Tochter, die ihn regelmäßig besucht, noch die Musik seines Lieblingskomponisten Mahler oder seine lateinischen Autoren können Servaz aus seiner Depressionen locken.
Doch dann erhält er ein Päckchen von einem Unbekannten. Darin ein Schlüssel - für Zimmer Nr. 117 im berühmten Hotel Thomas Wilson. Hier hat sich vor ein paar Jahren die Künstlerin Célia Jablonka das Leben genommen. Eine alptraumhafte Stalkinggeschichte nimmt ihren Lauf, die die Lebensgeister von Kommissar Servaz zurückkehren lässt.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Martin Servaz (fast) ohne Martin Servaz

Fazit:

Ein Servaz-Roman weitgehend ohne Martin Servaz, voller moralisch, psychisch oder sonstwie fragwürdiger Figuren. Ja, es ist komplexer und überraschender als zunächst angenommen. Ja, man rätselt mit. Ja, der Schluss lässt einen in mehrfacher Hinsicht nach Luft schnappen. Was Minier über Gewalt an Frauen mit diesem Buch sagen möchte, ist allerdings ganz schön kontrovers. Ein perfider, unglaubwürdiger Schluss regt auf. Und dass Minier erst ganz am Ende mit einem arg plakativen Kunstgriff mit Hängen und Würgen rechtfertigt, dass es sich hier um einen Martin Servaz-Roman handelt, wirkt schon frech.

Als eigenständiger Psycho-Thrillerroman mit einem anderen Kommissar wäre WOLFSBEUTE einigermaßen vertretbar. Als angeblicher Teil der Servaz-Reihe ist das allerdings ein schwacher Auftritt.

Zum Sprecher:

Ich liebe das glimmende Timbre von Johannes Steck. Irgendetwas Hartes, Gefährliches klingt selbst dann in seiner Stimme mit, wenn er in verführerische Basstiefen hinabsinkt. Er ist perfekt für charismatische Figuren und Romane mit "noir"-Aspekt. Das kleine Problem hier: die Hauptfigur ist weiblich. Steck hat kein wirkliches Problem mit Frauenstimmen, doch seine Stärke ist eigentlich die komplexe Interpretation von männlichen Figuren, vor allem von Servaz, der hier aufgrund seiner depressiven Leisetreterei und Quasi-Abwesenheit wenig Spielfläche für Steck bietet. Und der elegant-wahnsinnige Hirtmann kommt in WOLFSBEUTE nicht vor. Schade.
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- papercuts1

Sehr guter Sprecher

Geschichte ist zu lang gezogen. Leider auch nicht sonderlich spannend. Der Vorleser macht aber immer wieder Lust im zu zuhören
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- Melanie Beyersdorff

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2016
  • Verlag: Argon Verlag