Zeugin der Toten

  • von Elisabeth Herrmann
  • Sprecher: Nina Petri
  • 7 Std. 56 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Spuren eines quälend langsamen Todes, Blutlachen wie Seen, Hände, die verzweifelt Halt suchen. Judith Kepler hat viel gesehen. Sie wird gerufen, wenn die Spurensicherung geht. Sie macht aus Tatorten wieder bewohnbare Räume. Sie ist ein Cleaner. In der Wohnung einer grausam ermordeten Frau begegnet sie ihrer eigenen Vergangenheit. Die Tote kannte Judiths Geheimnis. Unter mysteriösen Umständen war Judith als Kind in ein Heim gebracht worden. Herkunft unbekannt. Immer im Schatten dabei: die Staatssicherheit. Als Judith Fragen zu stellen beginnt, gerät sie in das Visier mächtiger Gegner.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Interessant, aber nicht spannend

Was ich gut fand:
In dem Hörbuch geht es um die sogenannten „Rosenholz-Dateien„, Mikrofilme von kopierten Karteikarten der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), dem Auslandsnachrichtendienst der DDR. Dabei soll es hauptsächlich um die Klarnamen von Agenten handeln, die auf westdeutschem Gebiet für die DDR-Auslandsspionage tätig waren. Eine fiktive gescheiterte Übergabe dieser Dateien zu DDR-Zeiten bildet die Grundlage der Geschichte.

Sehr gut hat mir Nina Petri als Sprecherin gefallen, die das Hörbuch sehr ruhig und deutlich spricht - sehr angenehm!

Was mir nicht gefallen hat:
Wie gesagt, sehr interessante Geschichte, aber wie diese Geschichte aufgebaut wird, hat mir die Haare zu Berge stehen lassen. Alles basiert auf Zufällen und ja, dass Leben besteht auf Zufällen, aber hier in dieser Geschichte sind es deutlich zu viele. Die Hauptperson ist Cleanerin, reinigt also Tatorte, und trifft dann sozusagen auf den richtigen Tatort, erwischt einen Mann des BND beim entfernen von Überwachungskameras und ist mitten in der Geschichte. Das ist bis hierhin auch völlig in Ordnung. Dann sucht sie Kontakt zu einem Ex-BND-Mann (den hat sie im Fernsehen gesehen), den sie über Hinweise aus Interviews im Stadtplan findet (die Geschichte spielt übrigens in Berlin, also äußerst unrealistisch). Und leider ist die Cleanerin dann natürlich auch persönlich in die ganze Geschichte verwickelt. Ich will an dieser Stelle nicht weiter auf die Story eingehen, um den Fortgang der Geschichte nicht weiter zu verraten, aber das Einführen dieser persönlichen Ebene ist für die eigentlich interessante Geschichte nach meiner Meinung völlig überflüssig. Auch gibt einige Stellen, die völlig unlogisch sind (Beispiele: der Opa sucht nicht nach seiner Enkelin; es prüft offensichtlich niemand nach, ob gestohlene Pässe weiter genutzt werden).

Fazit: Interessante Geschichte und eine sehr gute Sprecherin. Letztendlich ist es aber leider nur ein sehr durchschnittliches Hörbuch geworden.
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- Andreas Nowak

WDR-Mordsberatung lag mal wieder richtig

Ein spannender Krimi um eine Putzfrau, die in das Verwirrspiel der Geheimdienste in der Zeit des kalten Krieges verwickelt wird - und dabei eine zentrale Rolle spielte und spielt.

Sehr empfehlenswert, habe mich selten so über STaus gefreut, um noch ein Kapitel weiter zu hören!
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- Gerhard Arnolds

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 11.03.2011
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH