Inhaltsangabe

Im afrikanischen Kongo wütet seit Jahrzehnten ein grausamer Krieg. Es ist ein Kampf um die kostbaren Rohstoffe, die dieses ansonsten so bitterarme Land in Fülle abbaut und die in jedem digitalen Gerät stecken.
Martin, ein junger Berliner Journalist, reist für seinen ersten großen Rechercheauftrag in den Kongo. Kurz nach seiner Ankunft wird er von den Milizen eines Warlords in Geiselhaft genommen. Ausgelöst wird er von einer Geschäftsfrau aus Ruanda. So gerät der unerfahrene Journalist in die gnadenlosen Hände von russischen Oligarchen, chinesischen Investoren und deutschen Waffenhändlern.

Zu spät stellt Martin fest, dass auch er nur Verhandlungsmasse in einem geopolitischen Schachspiel ist, in dem die Rohstoffverteilung für das 21. Jahrhundert festgelegt wird. Und dass dieser erste große Rechercheauftrag vielleicht sein letzter sein könnte.


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Kundenrezensionen

Hilfreichste
2 out of 5 stars
Von Wolfram Am hilfreichsten 21.10.2015

Wikipedia + Verschwörung = Todesdeal

Offenbar hat hier jemand eine Gericht versucht zu kochen aus:
Wikipedia + Verschwörungstheorie + Wirtschaft + Ausschweifende letzte Gedanken des Todgeweihten. Anschießen schreibe man ein paar hundert Seiten und versuche daraus einen Thriller zu machen.
Leider hat er dabei vergessen, daß man den Personen der Geschichte, deren Gedanken, deren Verhalten und deren Ängste abnehmen können muß.
Schon der Protagonist - Martin - ist absolut unglaubwürdig. In seinem bisherigen Leben war seine Aufgab die eines Paparazzi. Nun darf er nach Afrika um einen Bericht zu schreiben über die Gorillas und stolpert mitten in eine Rohstoffverschwörung. Wird als Druckmittel von einem russischen Oligarchen ausgelöst und in seinem Haus festgesetzt. Ständig hat dabei wissende Gedanken aus "Die Kunst des Krieges". Martin darf im Haus des Oligarchen (der ihn eigentlich am Ende eh töten will) tun was er will und so spaziert er auch mal hinaus und recherchiert weiter an der Rohstoffstory. Er entgeht mehrmals knapp dem Tode und in diesen Vorsekunden ergießt sich sein Gehirn in langen Tiraden über das Leben, die Liebe und den Tod und was er versäumte. Puh - das ist so glaubwürdig als würde einem Tiger Flügel wachsen. Seine Freundin hat ihn vor 2 Jahren verlassen und nichts war in Aussicht und plötzlich sind da zwei Frauen die nur ihn wollen.

Dann gibt es natürlich noch ein paar Bösewichte - die sind wesentlich realistischer gezeichnet - gut gemacht. Der deutsche Bösewicht ist wieder derjenige, den man am wenigsten als echten Menschen wahrnehmen kann, war er doch Minister und ist frustriert weil er wegen eines Waffendeals als Bauernopfer der Presse geopfert wurde. In der Phase wird er als Opfer dargestellt und plötzlich wird dieses Opfer zu einem Typen, der aus Eifersucht (dabei hat er nur mit der Frau geredet und die ließ in abblitzen) will, daß der Widersacher stirbt. Passend, daß es Martin ist, welcher ja eh den deal stört.

Alles in Allem ein verbesserungswürdiges Werk, welches vor allem daran krankt, daß man den wichtigsten Personen der Geschichte deren Handeln und teilweise deren Gedanken nicht abnehmen kann - diese sogar manchmal lächerlich wirken.

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7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

3 out of 5 stars
Von Frank Am hilfreichsten 28.10.2015

Politthriller mit etwas zähem Start

Recht detaillierte Einleitung, bzw Erklärung zu den Charakteren gefolgt von einem Action-angereicherten Hauptgang. Im Nachhinein kommt das Finale dann jedoch gefühlt etwas kurz und schnell.
Steffen Groth hat die russischen Charaktere recht gut getroffen, die afrikanischen fand ich jedoch etwas overdone.

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3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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