Inhaltsangabe

Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert...


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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Ute Am hilfreichsten 13.04.2018

Beste Unterhaltung mit sehr interessanten Themen

Dieses Hörbuch hat mir so richtig gut gefallen. Denn es beschäftigt sich mit sehr interessanten Themen. Ja, genau, nicht nur ein Thema wird hier herrlich ausgeführt, nein, hier haben wir gleich mehrere sehr interessante Themen.

Da wären z. B. der großartige Maler Rembrandt von Rijn, der Tulpenhandel, die Mathematik und natürlich geht es auch um Mord. Diese vier Themen hat Eva Völler zu einem phantastischen Zeitbildnis zusammengewoben, in dem es mir keine Minute langweilig wurde.

Doch natürlich geht es auch etwas genauer. Unser Protagonist heißt Pieter, er ist 17 Jahre alt und leider schon ein Waisenjunge. Sein Onkel bringt ihm gemäß dem letzten Willen von Pieters Vater zu Rembrandt in die Lehre, da der Junge ein enormes malerisches Talent aufweist. Pieter ist ein etwas merkwürdiger Junge. Er ist hochintelligent, doch manche Zusammenhänge im menschlichen Miteinander versteht er einfach nicht. Und so versucht er immer wieder, seine Schwäche mit seiner zweiten Leidenschaft, der Mathematik, auszugleichen und damit alle Probleme zu lösen. Das führt zu einigen sehr heiteren Episoden, die mich des Öfteren schmunzeln ließen.

Weiterhin erfährt man sehr viel über Rembrandts Kunst, über die Kunst des Farbenmischens, deren Herstellung und Haltbarkeit und, und, und… Einen mir bis dato völlig neuen Begriff habe ich nun auch gelernt. Denn von „Tronies“ hatte ich zuvor noch nie etwas gehört. Falls es dir ähnlich ergeht, hör dir dieses Hörbuch an.

Was ich auch äußerst spannend fand, war die eingeflochtene Erzählung bzgl. der Tulpenmanie. Ich hatte zwar schon gehört, dass es so etwas einmal gab, doch viel mehr wusste ich dazu nicht. Jetzt fühle ich mich diesbezüglich wesentlich schlauer.

Wer nun denkt, dass diese Geschichte wohl staubtrocken sein muss, der irrt. Denn all diese Themen wurden in einen äußerst interessanten und kurzweiligen Kriminalfall eingebaut. Und Opfer gibt es hier so einige.

Die Charaktere fand ich durch die Bank weg alle sehr gut beschrieben. Und hier spielten neben Pieter so einige eine wichtige Rolle. Auch dies machte diese Geschichte so spürbar lebensecht. Denn mich hatte diese Geschichte direkt ins Holland von 1637 versetzt. Auch die Sitten und Gebräuche wurden toll eingeflochten, so dass ein gedanklicher Zeitsprung in diese Zeit wirklich leicht fiel.

Ja, ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass dieses Hörbuch endlich mal wieder ein Hörbuch für meine Bestenliste ist. Denn solche Geschichten, die wahre Begebenheiten mit Fiktion mischen und dies derart unterhaltsam über Stunden aufrecht erhalten, liebe ich ganz besonders. Und wenn das Ende dann auch noch so schön und logisch abgeschlossen wird, dann strahlt mein Hörbuchhörerherz vor Glück.

Stephan Benson als Sprecher fand ich auch toll. Ich mag ihn sowieso sehr gerne hören und obendrein kann er die holländischen Begriffe perfekt aussprechen, so dass es ein reiner Ohrenschmaus war, ihm zuzuhören.

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13 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars
Von Annette B. Am hilfreichsten 15.03.2018

Eine fein gewebte Handlung

In diesem Roman erzählt die Autorin, Eva Völler, gleich mehrere Geschichten.
Da ist zum einen Pieter, ein ganz besonderer Junge, der bei Rembrandt van Rjin seine Ausbildung zum Maler antritt.
Folgerichtig wird zum zweiten auch etwas aus Rembrandts Leben und zum entstehen seiner Bilder erzählt. ​
An dritter Stelle werden auch noch die Morde an einigen reichen Männern aufgeklärt. ​
Diese drei Handlungsstränge alleine würden schon reichen um dem Leser eine fesselnde Handlung zu garantieren. Doch damit gibt sich die Autorin hier noch nicht zufrieden, denn sie erzählt auch noch eine sehr interessante Geschichte um den florierenden Handel mit Tulpenzwiebeln.
Diese Geschichten verwebt Frau Völler zu einer wunderbaren Handlung.
Als Leser, oder Zuhörer des Hörbuches, braucht man zu Beginn etwas Geduld um mit Pieter warm zu werden. ​
Der Junge ist schon etwas ganz Besonderes, er besitzt nicht nur ein großartiges Talent zum Zeichnen, sondern er ist auch fasziniert von mathematischen Formeln und Berechnungen.
Mehr als einmal habe ich während des Zuhörens geschmunzelt, wenn Pieter seine Berechnungen anstellte.
Jede Figur in diesem Roman wurde gut beschrieben und auch Pieter ist mir so poe à poe ans Herz gewachsen. ​
Sehr eindrucksvoll wird das Leben eines Lehrlings und auch das Leben im „alten Amsterdam“ zu Rembrandts Zeit geschildert. Das hat mir gut gefallen und ich wurde beim zuhören tief in diese andere Zeit hinein gezogen. ​
Die Mordfälle und der rasante Tulpenhandel sorgen für eine anhaltende Spannung in dem Buch. ​
Auch wenn Pieter eher ein Antiheld ist, so sind seine Berechnungen und seine Gedanken zu diesen Morden interessant. Er hat es sich in den Kopf gesetzt die Morde mit Hilfe seiner Berechnungen aufzuklären.
Der feine Humor, der sich durch diese seltsame und eigensinnig Ermittlerarbeit in die Handlung einschleicht, hat mir besonders gut gefallen.
Kann man mit mathematischen Berechnungen die Geheimnisse und Intrigen seiner Mitmenschen entschlüsseln?
Lesen oder hören Sie es selbst.
Ich war begeistert von dieser atmosphärisch dichten Erzählung.
Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen oder anzuhören.

Zum Schluss möchte ich ein Wort zu den Kürzungen im Hörbuch sagen.

Da ich dieses Hörbuch in einer Leserunde gehört habe, sind mir die Kürzungen aufgefallen.
Zum einen fehlen Beschreibungen, WIE Pieter auf einmal an diesem oder jenen Ort gelangt ist, und zum anderen fehlen dazu auch seine Gedanken, WARUM er dort hin gegangen ist.
Man muss schon sehr genau zuhören, um die kleinen Hinweise zu bemerken, die eine Erklärung für das WIE und WARUM bieten.

Da hatten die anderen Teilnehmer an der Leserunde mit ihrem Buch doch die bessere Wahl getroffen.
Es sind nun nicht so gravierende Punkte, aber es bestätigt mir persönlich, dass ein ungekürztes Hörbuch oder der original Roman, immer die bessere Wahl ist.
Zu Beginn dachte ich, eine weibliche Stimme hätte viel besser zur Handlung gepasst.
Dies war jedoch nur ein suggestives Empfinden von mir.
Im Verlauf der Handlung musste ich dem Sprecher, Stephan Benson, großen Respekt zollen, denn er hat den niederländischen Sprachgebrauch hervorragend vorgelesen. Seine Stimme klingt angenehm im Ohr und auch die deutliche Aussprache hat mir gut gefallen.

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11 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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