Inhaltsangabe

Dieser Säugling schreit anders als andere Kinder. Er schreit in reinen Tönen. Ausgesetzt im Wald wird er von einem abgehalfterten Schlagersänger gefunden. Er hört die betörende Stimme und nimmt das Kind mit nach Hause. Das Mädchen scheint wie besessen von Musik - in anderer Hinsicht ist es jedoch zum Fürchten. Zur gleichen Zeit wächst anderswo in Schweden ein zweites Mädchen auf. Teresa lebt in einer heilen Welt, unauffällig und von ihren Eltern geliebt. Und dennoch spürt sie, dass sie anders ist - ein einsamer Wolf. Es dauert vierzehn Jahre, bis die beiden Mädchen sich kennenlernen. Gemeinsam machen sie Musik und landen einen Hit. Unter ihren Fans finden sich weitere einsame Wölfe. Schon bald zieht das Rudel los, um sich an den Erwachsenen zu rächen...


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Kritikerstimmen

Dem schwedischen Autor geling es, mit einfachen Worten eine packende Story zu entwickeln, die von der 1. Seite an ihre Leser in den Bann zieht. Der gut konstruierte Mystery-Thriller mit Elementen eines Horror-Romans hat Bestsellerpotenzial.
-- ekz.bibliotheksservice
"Wolfskinder" fesselt - und deprimiert - als spannender Trip durch eine reale Hölle
-- Phantastik-Couch.de
Lindqvists neuer Roman bietet viele gute Einfälle und er zeigt ganz deutlich, dass hinter jeder scheinbar noch so schönen Fassade das Böse lauern kann.
-- Fränkische Nachrichten
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Frank Lau Am hilfreichsten 26.04.2012

Fast ein Meisterwerk!

Das war mein erster John Ajvide Lindqvist Roman. Gekauft habe ich es nur aufgrund des einmaligen Sprechers Michael Hansonis. Der mit seiner einzigartigen Stimme dem Hauptcharakter den nötigen entrückten Ausdruck verleiht. Ich werde keine Andeutungen in Bezug auf die Geschichte machen. John Ajvide Lindqvist ist mit Wolfskindr (fast) ein Meisterwerk gelungen.Fernab von jeglichen Genre Doktrinen spinnt er eine Geschichte um ein einzigartiges Mädchen. Mann bekommt alles geboten was zu einer guten Geschichte gehört und vor allem ist der Handlungsstrang bis kurz vor Schluss nicht vorersehbar. Damit bin ich beim "fast" angelangt. Zum Ende hin entgleitet dem Autor die Geschichte ein wenig, der Schluss ist zwar auch nicht unbedingt vorhersehbar aber bei mir wurde der Eindruck erweckt das der Autor einfach nur noch fertig werden wollte. Das hat leider auch dazu geführt das einer der Hauptcharktee plötzlich links liegen geassen wird. Fazit: Trotz des kleinen Makels kann ich dieses Buch jedem empfehlen der Lust hat mal andere Pfade zu beschreiten und um es noch mal zu betonen - es ist nahe an einem Meisterwerk. Ach ja, es ist streckenweise nichts für zarte Gemüter.

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16 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

2 out of 5 stars
Von Tedesca Am hilfreichsten 25.05.2012

Depressives Grusel "La Boum"

Ein Buch, das mir unterm Strich nicht gefallen hat. Die Handlung finde ich einfach blöd, es fällt mir kein besseres Wort dafür ein, sorry.

Es ist gut geschrieben, sprachlich und stilistisch kann man daran nichts aussetzen, aber hunderte von Seiten Teenagerprobleme, noch dazu von 2 so gestörten Mädchen, sind einfach nicht mein Ding. Ich finde Theres auch nicht faszinierend, wie viele andere Leser, sie ist krank und kann nichts dafür, dass sie so ist, wie sie ist. Somit übernimmt sie für ihre Taten, die sie in ihrer moralischen Konsequenz ja nicht begreift, auch keine Verantwortung, was sie in meinen Augen zu stumpfsinnigem Morden degradiert.

Spontan ist mir dazu depressives Grusel "La Boum" eigenfallen. Und irgendwie ist das alles so künstlich hingetrimmt auf ein grausiges Finale, das zwar in der Geschichte stimmig aber für mich trotzdem völlig sinnlos ist. Sorry, damit konnte mich Lindqvist nicht überzeugen.

Das Hörbuch wird von Michael Hansonis sehr engagiert gelesen, aber von dem hätte ich auch ncihts anderes erwartet.

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5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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